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Reisen auf Bornholm·Das Wander

Im Urwald und bei
den Nachtigallen

Buchenwald mit Anemonen - Bildquelle: VisitDenmark / Bruno Ehrs
Buchenwald mit Anemonen - Bildquelle: VisitDenmark / Bruno Ehrs

Die Insel Bornholm ist ein einziges, großes, schönes, aber überschaubares Wandergebiet mit zahlreichen wohlmarkierten Pfaden. Mittendrin liegt der drittgrößte (und wohl schönste) Wald des Königreiches Dänemark: Almindingen.

Das Wort Almindingen ist dem altdeutschen "Allmende" verwandt; es bedeutet "für alle". Alle Bauern konnten (und können) hier ihr Vieh auf den weiten Lichtungen grasen lassen. Diese Großzügigkeit setzte allerdings dem Baumbestand etwas zu, doch schon vor über 200 Jahren ging man ans Aufforsten. Und heute ist Almindingen ein zauberhaft schönes Waldgebiet mit vielen guten Wegen und Pfaden für Wanderer wie für Radfahrer. Sowie mit zahlreichen "Wackelsteinen", den bis zu 40 Tonnen schweren Findlingen aus der Eiszeit.

Bornholms bedeutendste Erhebung

In Lilleborg am Borgensee, im westlichen Almindingen, steht die bekannteste der vielen Fluchtburgen, die einst auf Bornholm standen. Sie ist eine Ruine - aber Ausgangspunkt für einen Spaziergang auf den Rytterknaegten, den "Reiterknecht", Bornholms bedeutendste und ganz Dänemarks drittgrößte Erhebung. Der Aussichtsturm bietet einen prächtige Blick über den südlichen Teil der Insel.

Ein anderes, etwas abenteuerlicheres Wandergebiet mit 300 verschiedenen (auch vielen seltenen) Pflanzen (und auch Tieren) ist das Naturschutzgebiet Døndal, ein Spaltental an der Nordostküste.

Wasserfall - © www.bornholm.netDort sieht man auch einen der beiden großen dänischen Wasserfälle. Einen Teil des Waldes hat man ganz sich selbst überlassen. Er ist zum Urwald geworden, in dem Rehe, Wildschweine und zahllose Vögel hausen.

Gepflegte Wanderwege führen auch durch die Hügellandschaft des Paradisbakkerne (dem östlichsten Zipfel von Almindingen, bei Nexø) und durch die Heide Slotslyngen oben im Norden. Etwas Besonderes sind die alten Rettungspfade, die entlang der Küsten führen. Sie waren einst nötig, um aufgelaufenen Schiffen zu helfen. Nun hält man sie gut instand, hat Geländer und Treppchen angelegt. Denn manche der Pfade führen halsbrecherisch über die Uferfelsen.

Verlaufen kann man sich angesichts der gut markierten Wege eigentlich nicht (und in sieben Stunden ist ein guter Geher quer durch ganz Bornholm spaziert) - aber von Mai bis September stehen auch ausgebildete Naturführer zur Verfügung, die ihre Gäste zu Wanderungen an die schönsten oder interessantesten Plätze der Insel bringen - darunter auf einer anderthalbstündigen Abendwanderung zum Gesang der Nachtigallen.

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Bildquelle: www.bornholm.net - www.visitdenmark.de

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