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FICHTELGEBIRGE·DER ÜBERBLICK II

Das Teutsche Paradeiss

Der Magister Johann Will betrachtete im Jahre 1692 das grüne, granitene Ur-Fichtelgebirge als eine große Naturapotheke, als einen Gesundbrunnen, und nannte es schlicht das "Teutsche Paradeiss".

Mit der Gesundheit haben sie es im Fichtelgebirge noch heute: Es gibt zwei Heilbäder (Berneck und Alexandersbad) sowie eine große Reihe von Luftkurorten. Am gesündesten aber ist wohl die unverbrauchte Landschaft: Felslabyrinthe und zyklopische Steingärten; dichte Formationen aus Fichten, Kiefern und Lärchen; anmutige Täler, in denen Hirsch, Auerhahn und seltene Pflanzen ein Rückzugsgebiet gefunden haben.

Luisenburg-Felsenlabyrinth  ©  www.bayern-fichtelgebirge.de
Luisenburg-Felsenlabyrinth - Bildquelle: www.bayern-fichtelgebirge.de

Zwei Berge gibt es, die über tausend Meter aufragen: Schneeberg und Ochsenkopf. Der Epprechtstein bei Kirchenlamitz ist nur 797 m hoch, aber er trägt die Ruine einer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Der Blick von hier oben über das ganze Fichtelgebirge ist sehr schön - und es ist kein Problem, hinaufzuspazieren.

Asenturm auf dem Ochsenkopf  ©  www.bayern-fichtelgebirge.de
Asenturm auf dem Ochsenkopf - Bildquelle: www.bayern-fichtelgebirge.de

Aber der berühmteste Aussichtsberg im Fichtelgebirge ist die Kösseine (940 m). Sie hat auch eine Schwester, die Kleine Kösseine (922 m). Die Gegend, aus der sich dieses Massiv erhebt, gehört zu den erstaunlichsten im Fichtelgebirge. Man wandert zwischen Felstürmen hindurch, die noch die Baumspitzen überragen, durch wild durcheinandergeworfene Felsbrocken, zwischen Mauern und erstaunlich wirr verkeilten Steintrümmern.

Kösseinehaus  ©  www.bayern-fichtelgebirge.de
Kösseinehaus - Bildquelle: www.bayern-fichtelgebirge.de

Am Gipfel hat der Fichtelgebirgsverein ein Unterkunftshaus errichtet; da können Sie auch übernachten (was sich lohnt, wenn Sie die Aussicht rundum ganz früh erleben wollen). Ein Aussichtsturm steht auch da.

Und damit man alles wandernd besehen kann, hat der Fichtelgebirgsverein nicht weniger als 2500 Kilometer Wanderpfade markiert.

Manche Wanderwege im Fichtelgebirge haben kostbare Eigenarten. An diesen Wegen kann man, noch immer, edle Steine finden: Topase und Turmaline, Bergkristalle und Rauchquarze.

Einige Orte im Fichtelgebirge nehmen ihre Gäste regelmäßig auf geführte Wanderungen mit, die in edelsteinerne Gegenden führen. Sehr oft wird dort tatsächlich einiges gefunden. Reich wird man davon nicht (sonst wären alle Fichtelgebirgler längst Millionäre), aber Spaß macht es.

>> Felslabyrinth aus granitenem Urgestein
>> Das Teutsche Paradeiss

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