Slowenien, des alten Jugoslawien nördlichste Republik und nun ein selbständiges, dynamisches Land, war vorher tausend Jahre lang österreichisch. So sieht es streckenweise auch aus.
Da gibt es schneebedeckte Berge (mit dem 2863 Meter emporragenden Triglav), idyllische Täler, Oberkrainer Volksmusik und statt der Donau die schöne blaue Drau. Noch ein Vorzug: Viele Slowenen sprechen gutes Deutsch.
Doch - und das ist mehr, als Österreich gegenwärtig zu bieten hat - sogar ein Stück Adria-Küste nennt Slowenien sein eigen. Es reicht von der italienischen Grenze bis an die Bucht von Piran.
Sie finden im Westen des Landes die barocke Hauptstadt Ljubljana (die einst Laibach hieß und immer noch sehr österreichisch anmutet) und im Osten Maribor, das alte Marburg, mit einer Altstadt, die man auch in Kärnten oder in der Steiermark finden könnte. Und mit großen Weinkellereien, denn rings um die Stadt gibt es nur Wald und Weinberge.
Dicht an der italienischen Grenze liegt Lipica - das Gestüt, in dem Österreichs Kaiser jahrhundertelang die Hengste für ihre Spanische Hofreitschule züchten ließen. Noch heute zehrt das Gestüt fleißig von seinem traditionellen Ruf und züchtet weiter (wenn auch nicht für die Wiener Hofburg). Sie können dort bei der Dressur zusehen, können selbst reiten lernen oder Ausritte machen. In Lipica ist inzwischen ein ganzes Feriendorf entstanden.
Sloweniens Weltberühmtheit sind die Adelsberger Grotten (bei Postojna). Mit ihrer Ausgedehntheit, den schicken Beleuchtungseffekten, den künstlich in ein kleines Becken eingesetzten (im übrigen wenig interessanten) Grottenolmen und der lustigen Bahn, die einen in die Unterwelt bringt, sind sie ein großes Gaudium.
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