Die Schwäbische Alb

Bad Boll

Hier ist man spezialisiert auf rheumatische Erkrankungen, Schäden an Wirbelsäule und Bandscheiben, Rehabilitation nach Unfällen und Operationen, Hautkrankheiten sowie Herz- und Kreislaufpobleme.

Seit 1477 kennt man in Boll die Schwefel-Heilquellen, seit 1595 ist Boll als Bad bekannt. Damals baute Heinrich Schickhardt, einer der ersten deutschen Renaissance-Architekten, für Herzog Friedrich das erste Badehaus. Heute ist Boll auch durch die Tagungen von Humanisten, Philosophen und Erziehern bekannt - seit der Pfarrer Johann Christoph Blumhardt 1852 aus Boll ein religiöses Erweckungs- und Heilungszentrum machte.

Noch heute führt die Herrnhuter Brüdergemeinde das Bad; das 34 Grad warme Wasser in den Innen- und Außenbecken hilft gegen Rheuma, Wirbelsäulen- und Gelenkschäden wie gegen Kreislaufstörungen.

Als Kurpark dient der Lustgarten, der für Herzog Friedrich angelegt worden war. Da stehen jahrhundertealte Bäume und eine Wandelhalle im Biedermeierstil unter Denkmalschutz.

Der kleine Ort Boll ist mit dem Bad durch eine schattige Lindenallee verbunden. Seine Stiftskirche St. Cyriakus wurde ums Jahr 1200 auf Resten einer noch älteren Krypta als dreischiffige Pfeilerbasilika erbaut; Sie sehen da noch einen Taufstein und ein Weihwasserbecken (das jetzt als Opferstock dient) aus romanischer Zeit.

Von Boll kommen Sie - östlich der Kirche - über den Kornbergweg (die Markierung ist ein blaues Dreieck) zu den spärlichen Resten der Bertaburg und südöstlich weiter zum 779 Meter hohen Kornberg, der schöne Aussicht und einen Rastplatz zu bieten hat.

Ein anderer hübscher Wanderweg führt von Bad Boll (mit einem roten Balken als Markierung) in anderthalb Stunden nach Süden zum Bossler (794 m), der eine prächtige Aussicht eröffnet.

 

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