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Reisen in Kirgistan·Die Historie

Deutsche Dörfer in Zentralasien

Die frühe Geschichte dieses Landes liegt im Dunkeln - und da wird sie wohl auch bleiben. Heute weiß man immerhin, dass es turk-stämmige Kirgisen waren, die hier einwanderten.

Doch bekannt ist, dass die Stadt Osch im Süden des Landes bereits ums Jahr 1000 v. Chr. als Siedlung gegründet wurde. In chinesischen Unterlagen ist dann um 200 v. Chr. von "Kirgisen" die Rede, die hier leben. Und im 9. nachchristlichen Jahrhundert gab es hier offenbar schon ein kirgisisches Reich.

Ein markantes Datum ist 1219. Da kam Dschingis Khan und eroberte das Gebiet. Doch sein Mongolenreich zerfiel im 14. Jahrhundert. Aber Kirgistan blieb mongolisch, bis im 18. Jahrhundert die Chinesen kamen. Um diese Zeit wurde die Stadt Bischkek gegründet. Zwischen 1865 und 1876 erschienen die Russen und nahmen Kirgistan den Chinesen weg; sie machten es zu einem Teil des Zarenreiches.

Bis ins 19. Jahrhundert zogen die Kirgisen als nomadisierende Stämme ohne irgendeinen Staatsverband durchs Land. Als sie von den Russen schlichtweg okkupiert wurden, führte das zu Aufständen und Revolten - und automatisch dazu, dass die Kirgisen nun eine Art völkischer Einheit fühlten. Die wurde 1917 von den Russen anerkannt. Aber zu einer einheitlichen Republik (innerhalb der UdSSR) wurde Kirgisien erst 1936.

1882 ist ein interessantes Datum: Da wanderten die ersten deutschstämmigen Siedler in Kirgistan ein. (Um 1990 lebten dort noch rund 100.000 "Kirgistandeutsche". Die meisten sind inzwischen nach Deutschland gezogen, doch gibt es nach wie vor deutsche Dörfer, die "Bergtal" oder "Luxemburg" heißen.)

1916 kam es überall in Mittelasien zu Unruhen, es gab einen Aufstand gegen Russland, der blutig beantwortet wurde; viele Kirgisen setzten sich nach China ab.

Nach 1918 kam das Land zur Sowjetunion, 1926 wurde die "Autonome Sozialistische Sowjetrepublik Kirgistan" ausgerufen, 1936 die "Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik" gegründet.

1991 wurde Kirgistan als Präsidial-Demokratie unabhängig; es trat der GUS bei. Und schon 1992 eröffnete eine deutsche Botschaft in Bischkek.

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