Mitten in der Insel erhebt sich das zentrale Hochland - etwa zwischen 100 und 500 m Hohe. Es ist die Gegend, in der jener berühmte Ceylon-Tee angebaut wird.

Und dort im Hochland gibt es, wieder mittendrin, auch ein richtiges Bergland, bei dem es bis zu 2500 Meter hinaufgeht. An landschaftlicher Abwechslung fehlt es auf Sri Lanka also wirklich nicht.
Sie werden sich wohl ein Hotel an der südwestlichen Küste nehmen, gleich bei oder in der Nähe von Colombo. Das ist vernünftig, denn hier haben sie erstens Badestrände und zweitens werden hier viele Ausflüge ins Landesinnere angeboten.
Aber wohin bei Ausflügen im Land? Es gibt so viel zu sehen und die landschaftlichen Unterschiede sind so groß, dass man schon nach einer kleinen Rundreise glaubt, durch mehrere Länder gefahren zu sein. Zunächst wird man vielleicht eine der drei wichtigsten heiligen Städte des Landes besuchen: Anuradhapura, Polonnaruwa oder Kandy.
In
den hohen Norden der Insel und auch in den Nordosten sollte man keinen
Ausflug planen. Dort gibt in letzter Zeit leider immer wieder Unruhen
zwischen Singhalesen und Tamilen. Die kämpferischen Gruppen haben
es zwar auf Touristen nicht abgesehen - aber darauf ist kein Verlass.
Was wir bis jetzt über die Insel Sri Lanka wissen, macht deutlich, dass man wohl das ganze Jahr über dorthin reisen kann. Die Tempel und die historischen Sehenswürdigkeiten stehen immer da. Nun gibt es viele Leute, die unbedingt an der Küste Urlaub machen und im Meer schwimmen wollen. Auch das kann man das ganze Jahr hindurch - nur nicht überall. Man muss sich vor der Urlaubsreise entscheiden, wann man wo hinwill. Es gibt Regenzeiten, es gibt sehr heiße Zeiten und es gibt verschiedene Monsunzeiten.
Sri
Lankas Hauptstadt Colombo liegt an der dicht besiedelten Westküste
zwischen Negombo und Galle - den Orten, bei denen die schönsten Strände
liegen und die meisten Hotels stehen. Es ist von keinem dieser Touristenzentren
weit bis Colombo, das sich über etwa 15 Kilometer an der Westküste
entlangzieht. Anderthalb Millionen Menschen wohnen hier - so etwa. Genaue
Zahlen gibt es nicht. Wie in vielen Metropolen der Welt glauben auch hier
die Menschen vom Land, in der Stadt mehr Geld zu verdienen. Ihr Traum
bewahrheitet sich fast nie. Sie wohnen in Slums am Stadtrand und versuchen,
vor den Türen der Luxushotels zu betteln - aber das ist längst
nicht mehr so schlimm wie früher.
Man kann unbehelligt in der Stadt spazierengehen, sieht vielerlei Rassen und Hautfarben: Singhalesen und Tamilen, Mohren und Malaien. Dazwischen unzählige Mischungen von Eurasiern in allen Schattierungen. Viele tragen ihre eigene Tracht.
>> Bekannt wurde sie als "Ceylon"
>> Es gibt sehr viel zu sehen
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