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Die Große Seidenstraße·Kirgistan

Faszinierende Natur in Kirgistan

Kirgistan, östlich von Usbekistan und an der Grenze nach China, ist halb so groß wie Deutschland und hat keine 5 Millionen Einwohner.

Hier ist vor allem die Natur interessant: Eine gebirgige Gegend (der Pik Pobedy ragt 7439 Meter auf), in der Reiseveranstalter manchmal (recht bescheidene) Trekking-Touren anbieten. Auf den meisten Bergen liegt ewiger Schnee; es gibt zahllose Gletscher - und viele Bergseen. Größter, zwölfmal so groß wie der Bodensee, ist der Issyk-Kul. Der hat - obwohl er tiefer als 700 m ist - erstaunlich warmes Wasser. Weshalb er im Sommer das beliebteste Touristik-Ziel im Lande ist und auch auswärtigen Gästen angeboten wird.

In den steppenartigen Niederungen leben noch Steppenwölfe, in den höheren Regionen Sibirische Steinböcke, in abgelegenen Gebirgsgegenden Braunbären, Sibirische Hirsche und sogar - das zumindest wird behauptet - Schneeleoparden. In schwer zugänglichen Gebieten horsten Steinadler und Gänsegeier.

An der Großen Seidenstraße, die durch das Land führt, stehen imponierende Baudenkmale: Die Usgener Mausoleen, die Gumbes von Manas, Tasch-Rabat (ein Karawan-Seraj aus dem elften Jahrhundert), der historische Komplex Burana sowie das historische, kulturelle und archäologische Schutzgebiet Sukejman-Too.

Bischkek, die Hauptstadt Kirgistans, liegt ebenfalls an der Großen Seidenstraße, wurde aber erst 1825 als "Pischpek" gegründet. Dann hieß sie "Frunse", jetzt steht sie als "Bischkek" im geographischen Atlas. Inzwischen 650 000 Einwohner groß, liegt sie in einem blühenden Tal am Fluß Tschu, zu Füßen des Kirgisischen Bergrückens, der das ganze Jahr über Schnee trägt - ein prächtiges Panorama. Auch die Stadt ist hübsch - mit schönen breiten Straßen und weitverzweigten kleinen Wasserkanälen, den "Aryks". Sie werden von Maulbeer- oder Pappel-Alleen begleitet, in der Stadt begegnet man vielen künstlichen Seen. Und das Zentrum von Bischkek präsentiert sich als prächtiger Eichenhain.

Aber historisch Sehenswertes entdeckt man in der kaum mehr als 150 Jahre alten Stadt natürlich nicht. Das steht, wie Sie oben lesen konnten, anderswo an der Großen Seidenstraße.

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