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Reisen in Tansania·Der Überblick

Ein armes, aber stabiles Land

Tansania ist ein armes Land. Aber es ist eines der wenigen schwarzafrikanischen Länder, in denen sich ein stabiles Nationalbewusstsein entwickelt hat, das durch Stammesfehden kaum noch zu erschüttern ist.

Es ist ein bergiges Land. Im Nordosten, nahe beim Nachbarland Kenia, erhebt sich Afrikas höchstes Gebirgsmassiv, der Kilimanjaro, dessen Berg Kibo 5895 m aufragt. An den Gebirgshängen steigen Wälder empor, Feucht-, Trocken- und Dornsavannen wechseln sich ab, gehen in offene Grasfluren und auf den Hochflächen auch in lichten Trockenwald über.

Im Osten grenzt Tansania an den Indischen Ozean, im Norden an den Viktoria-See, im Westen an den Tanganyika-See und im Süden an den Malawi-See. Im Küstenbereich liegen Mangrovensümpfe. Und im Nordosten des Landes kann man den wohl berühmtesten Nationalpark Afrikas besuchen: die Serengeti.

Die 35 Millionen Einwohner spalten sich in rund 120 verschiedene Volksgruppen auf, die friedlich nebeneinander leben. In Tansania werden infolgedessen 120 verschiedene Sprachen gesprochen. Aber die gegenseitige Verständigung mit Suaheli und dem Englischen klappt ganz gut. Und der Staat tut viel, um das Volk zu schulen. So besteht in Tansania Schulpflicht bis zum 14. Lebensjahr. Hier wird neben einigen Hauptfächern viel Praxis aus dem bäuerlichen Leben gelernt. Jede Schule hat ihre eigenen Felder, die von den Schülern bestellt werden, und einen Obstgarten. Manche treiben sogar Viehzucht. Der Besuch der höheren Schulen kostet dann Geld.

Tansania hat auch eine Reihe guter Universitäten. Die bekannteste steht in Daressalam.

Von südlichen Nachbarland Mosambik kam die Kunst der Makonde-Schnitzereien nach Tansania: In sich verschlungene Körper werden aus Ebenholz herausgearbeitet. Inzwischen hat sich in Tansania eine regelrechte Holzschnitz-Industrie etabliert, die Kunstwerke in alle Welt exportiert. Im Land selbst kann man sehr schöne Stücke kaufen, vor allem auf dem Mwenge-Markt in Daressalam. Dort kann man den Schnitzern auch bei der Arbeit zusehen.

Traditionelle ostafrikanische Rituale werden inzwischen durch die westliche Kultur immer stärker beeinflusst. So möchten beispielsweise viele tansanische Paare in weißem Brautkleid und schwarzem Anzug heiraten. Zum Kauf reicht das Geld nicht; Missionsstationen leihen die Kleidungsstücke aus.

Die tansanische Küche ist schlicht. Man verwendet als Gewürze Pfeffer, Nelken, Ingwer und anstelle von Wasser oft Kokosmilch. Das Nationalgericht besteht aus Mais, Maniok und Gemüse; es heißt "Ugali". Rind- und Ziegenfleisch gibt es vor allem bei feierlichen Anlässen. Auch der "Pilau" ist beliebt, Reis mit Fleisch und intensiven Gewürzen, zu denen auch Knoblauch gehört. In der Küstenregion findet man gute Fischgerichte.

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