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Reisen auf den Philippinen·Historie

Steter Kampf um die Selbständigkeit

Die ersten Bewohner der Philippinen waren Malayen, Polynesier und Negritos. Etwa im 10. Jahrhundert n. Chr. kamen aus China, Indien, Indonesien und den arabischen Ländern Händler in den Archipel.

Fort San Pedro in Cebu - Philippinen - By Rjruiziii (Own work) via Wikimedia
Fort San Pedro in Cebu, eine alte militärische Festung der Spanier,
ist heute ein Museum - Bildquelle: Rjruiziii - Lizenz: CC3

Im 14. Jahrhundert wurde auf den südlichen Inseln der Islam eingeführt. 1512 kam dann Ferdinand Magellan, der im Dienste Spaniens stand, in den Handelshafen Cebu und erklärte das Land für spanisch. Im Namen des spanischen Königs Philipp II. folgten weitere Expeditionen, die dem Archipel den Namen "Philippinen" einbrachten. Erst 1565 begann die Kolonisierung.

Bis 1812 wurden die Philippinen vom spanischen Vizekönig in Mexiko verwaltet, dann regierte Spanien direkt. Die Inseln waren allerdings kein Gewinn für die spanische Krone: Weder gab es dort, was man gehofft hatte, Gewürze und Gold, noch waren die Bewohner friedlich. Die Zahl der Aufstände gegen die Spanier war zahllos. Alles kostete viel Geld, bis im Norden der Insel Luzon der Tabakanbau eingeführt wurde. Der brachte dann Geld.

Immer wieder wollten sich die Philipinos von Spanien lossagen. Es gab weitere Aufstände und Umsturzversuche, 1896 sogar einen bewaffneten Aufstand. Als 1898 im Spanisch-Amerikanischen Krieg die USA siegten, sahen die Philipinos ihre Unabhängigkeit kommen. Doch die USA kauften den Spaniern die Inseln ab und blieben dort bis 1942. Dann besetzten die Japaner den Archipel. 1945 eroberten die Alliierten die Inseln zurück. Und 1946 wurden die Philippinen dann wirklich selbständig. Sie sind nun eine präsidiale Republik.

Jeepney in Manila - Philippinen - by Stephanie Azarias & Alexander Olpindo via wikimedia
Jeepney in Manila
Bildquelle: Stephanie Azarias & Alexander Olpindo - Lizenz: CC3

Seit einigen Jahren erleben die Philippinen eine erstaunlich positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Landwirtschaft beschäftigt sich vor allem mit Reis, Mais, Kokosnüssen, Zuckerrohr und Bananen. Sehr wichtig sind Forstwirtschaft und die Fischerei.

Die Bodenschätze der Philippinen versprechen viel. Heutzutage werden auch - was die Spanier sich einst erhofften - nicht nur Kupfer und Nickel, Chrom und Eisenerz, sondern auch Gold und Silber abgebaut.

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