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Reisen in Peru·Die Geschichte II

Kronkolonie und Vizekönigreich

Franzisco Pizarro, der spanische Conquistador (was so viel wie "Eroberer" bedeutet) nahm 1532 den letzten Inka Atahualpa fest und ließ ihn dann hinrichten. Damit waren Staat und Kultur der Inkas am Ende.

Die Spanier gründeten nun die Stadt Lima und bauten sie - dank der Erträge aus ergiebigen Silberminen - zur würdigen Metropole von Peru aus, der wichtigsten und reichsten Kolonie ihrer "Neuen Welt". 1544 wurde diese Kolonie zum Vizekönigreich "Nueva Castilla" erhoben. Um den spanischen Herrschern den Reichtum zu sichern, mußten Zehntausende von versklavten Indios in Bergwerken und auf Plantagen schuften und vielfach ihr Leben lassen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hatten sich die knapp 15 Millionen Einwohner von Peru auf etwa 600 000 reduziert.

Seit 1542 war Peru eine spanische Kronkolonie, dann ein Vizekönigreich, zu dem anfänglich fast ganz Südamerika gehörte. Doch zwischen 1739 und 1797 trennten sich Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Paraguay, Nordargentinien und Chile von Peru.

Auch Peru wollte weg von der spanischen Herrschaft. Es gab mehrere blutig niedergeschlagene Indio-Aufstände. Dann gelang es einer Befreiungsarmee (unter Simon Bolivar und José de San Martíns) im Jahre 1824, die Macht der Spanier zu brechen. Doch erst 55 Jahre später konnte sich Spanien dazu durchringen, Peru auch formal die Unabhängigkeit zu bescheinigen.

1824 verloren die Spanier ihre Macht in Peru, das Land gewann politische Stabilität. Der folgte nach und nach die wirtschaftliche: Peru wurde durch den Export von Kautschuk, Erdöl und Kupfer wohlhabend. Das galt allerdings nur für die Städte in der Küstenregion. Die Menschen in den Bergen blieben arm.

In den folgenden Jahren gab es wieder viel politischen Wirrwarr, der auch die Wirtschaft sehr beeinträchtigte. Auslandsverschuldung und Inflation wuchsen ins Ungeheure. Erst 1980 gab es demokratische Wahlen, doch von politischer Ruhe und Ordnung konnte auch dann lange Zeit keine Rede sein.

Reformen waren dringend nötig. 1993 war die innere Ordnung wieder einigermaßen stabil. Heute ist Peru eine Präsidial-Demokratie.

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