Reisen in Peru·Nationalparks II
Meeres-Treibhaus:
Der Park Paracas
Die Halbinsel Paracas und die vorgelagerten,
wildzerklüfteten Ballestas-Inseln werden von Seelöwenkolonien
und unzähligen Seevögeln aller Arten bevölkert: von Pelikanen
und Kormoranen, von Flamingos, Tölpeln und Pinguinen.
Hier kreuzen sich zwei ozeanische Strömungen, die warme "Corriente
del Nino" und die "Corriente Peruana". So ergibt sich eine
Art von Meeres-Treibhaus, das ständig große Mengen von Plankton
und Phytoplankton entstehen läßt. Beide sind wichtig für
die ozeanischen Flora und Fauna, die hier lebt. Die dadurch entstandene
biologische Vielfalt hat schon viele Wissenschaftler erstaunt.
In diesem Naturschutzgebiet Paracas kann
man immer etwas Faszinierendes sehen: Walfische tauchen aus dem Wellengang
des Pazifischen Ozeans auf, Seelöwen schlummern faulenzend auf den
Meeresfelsen, aus den Andenhöhen überfliegen Kondore das Meer,
riesige Wasserschildkröten lassen sich sehen.
Vom Hotel Paracas aus macht man Bootsfahrten zu den Felsinseln. Die
Besucher dürfen dabei aber keine empfindlichen Nasen haben, denn
der Guanogestank ist penetrant.
Ein Museum bei der Ortschaft Paracas zeigt archäologische Funde
aus der Inka-Zeit.
> Ein riesengroßer Park:
Manu
> Meeres-Treibhaus: Der Park
Paracas
> Voller Trekkingpfade:
Der Park Huascarán
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