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Reisen in Peru·Nationalparks I

Ein riesengroßer Park: Manu

CorblanDrei Nationalparks gehören zu Peru. Schon sie allein sind für viele Besucher ein Grund, ins Land zu reisen. Der größte: Der Nationalpark Manu.

Dieses Naturschutzgebiet liegt im Bereich der Ansiedlungen Manu und Paucartambo im Südosten von Peru. Der Park ist sehr groß: 18 000 Quadratkilometer. Und reicht von 350 m im Tal des Manu-Flusses auf 4000 m in den Bergen.

Der riesige Nationalpark, der von der UNESCO zum Welt-Biosphären-Reservat und Naturgeschichtlichen Denkmal erklärt wurde, ist allerdings nicht ganz einfach zu erreichen. Er liegt im dichten Amazonas-Urwald am Fuß der östlichen Anden.

Bei einem Park dieser Größe sind Reichtum und Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt natürlich sehr umfangreich. Hier leben 800 verschiedene Vogelarten - mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Dazu kommen zahllose Affen, Wildkatzen, Reptilien und Fische sowie Tausende von Blumen, Baum- und andere Pflanzenarten.

Der Bewuchs besteht vor allem aus Grasland, tropischem Tieflandwald und Bergwald. Zu jeder dieser Zonen gehören hunderte von exotischen Pflanzenformen. Mindestens vier verschiedene Volksstämme (ganz genau weiß das niemand) leben in den dichten Wäldern: die Yora, die Mascho-Piro, die Yaminahua und die Anahuaca. Sie leben von Jagd und Fischfang, aber auch vom Ackerbau. Meist roden sie Flächen fürs Beackern, nutzen sie drei Jahre lang und lassen sie dann fünf Jahre unbearbeitet liegen, bis dort wieder gesät wird - eine sehr kluge Methode.

Aber es gibt dort auch moderne Viehzüchter, die die weiten Grasflächen als Weideland schätzen.

Besucher kommen fast immer in geführten Gruppen, meist von Mai bis Oktober. Sie müssen Lebensmittel und Camping-Ausrüstung mitbringen; im Nationalpark finden sie nur eine einzige Dschungel-Herberge. In Cusco werden wunderschöne Trekking-Rundreisen - teils mit Flussfahrten - angeboten.

> Ein riesengroßer Park: Manu
> Meeres-Treibhaus: Der Park Paracas
> Voller Trekkingpfade: Der Park Huascarán

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