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Reisen in Peru·Die Geschichte I

Aufstieg und Fall der Inkas

Geheimnisvolle Kulturen entstanden in Peru schon sehr früh. Und bereits um 2500 v.Chr. gab es dort Siedlungen mit stabilen Steinhäusern.

Hoquekirao

Ab dem 9. Jahrhundert v.Chr. waren monumentale Kult- und Pilgerstätten üblich - mit mächtigen Steinmauern, auf denen Reliefs prangten. Die zeigten tierische Gottheiten wie Schlangen und den Vogel Kondor.

Bereits um 2000 v. Chr. konnten diese Menschen Keramik-Gegenstände wie bauchige, sehr schön geformte Amphoren herstellen, um 1000 v. Chr. verarbeiteten sie Wolle von Lamas zu Textilien verarbeiten - beispielsweise zu hübsch geschmückten Ponchos. Eine Schrift hatten sie wohl noch nicht. Früher hielt man die Knoten an aufgefundenen Quipu-Schnüre für eine "Knotenschrift". Heute vermutet man, dass mit diesen Schnüren nur Zahlen festgehalten wurden, die für Statistiken sinnvoll waren.

Zwischen dem 3. und 7. nachchristlichen Jahrhundert entstanden in Peru Städte von einer für die damaligen Zeit geradezu riesenhaften Größe - nach exakten Plänen. Eine dieser Städte war Cusco im Süden des Landes. In jener Zeit - zwischen 600 und 800 - entwickelte sich noch weiter südlich, am Titicaca-See, eine neue Kulturgruppe. Sie gewann Einfluß auf viele andere Stämme im Land und führte bis ums Jahr 1200 zur Inka-Kultur. Die hatte im 15. zum 16. Jahrhundert ihre größte Zeit; Das Inka-Imperium reichte weit über Peru hinaus, im Norden nach Ecuador, im Süden nach Chile.

Der Inka-Staat wurde das mächtigste Reich jener Zeit in Amerika, perfekt organisiert und an die zwölf Millionen Menschen groß. Staatschef war der Inka, den man als Sohn des Sonnengottes anbetete. Nachfolger wurde stets einer seiner Söhne. Vier Vize-Herrscher standen vier Teilen des Reiches vor, die wiederum streng unterteilt waren. Die staatliche Wirtschaft war erstaunlich: Alles, was es da gab, war Staatseigentum. Die Bewohner mussten keine Abgaben oder Steuern bezahlen, aber streng geregelten Arbeits- und Militärdienst leisten

Doch das Riesenreich zerfiel von einem Tag zum anderen, als der Spanier Francisco Pizarro 1532 mit weniger als 200 Leuten in Peru landete, tausende der Inkas niedermetzelte und den obersten Inka Atahualpa gefangennahm. Damit war die Inka-Kultur ohne jeden Übergang völlig zerschlagen.

Die Inkas, jenes Volk, das uns durch seine straffe Organisation bis heute fasziniert und die Ruinenstadt Machu Picchu hinterließ, stellten aber nur die letzte Entwicklungsstufe altperuanischer Kulturen dar. Deren geheimnisvoller Beginn lag längst in der vorchristlichen Zeit.

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