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REISEN IM JEMEN·DIE WIRTSCHAFT

Der Golfkrieg brachte
ein Problem

Mit der Wirtschaft klappt es im Jemen noch nicht so richtig. Man vermutet viele Bodenschätze im Land, doch kam man noch nicht dazu, diese richtig zu erforschen und zu nutzen.

Immerhin wurden zwei größere Erdölvorkommen erschlossen. Seit den Achtzigerjahren wird dort Öl gewonnen. Großbetriebe fehlen noch - abgesehen von einer Erdölraffinerie in der Hafenstadt Aden und einer großen Textilfabrik in Sana.

Hingegen gibt es viele Kleinbetriebe und Werkstätten, die oft seit Generationen Textilien, Metall und Agrarprodukte verarbeiten.

Die Landwirtschaft leidet unter den wenig ertragreichen Steppen- und Wüstenböden. Trotz künstlicher Bewässerung kann man nur auf sieben Prozent der Landesfläche Anbau pflegen. Dennoch ist mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt. Man baut Hirse an und Kartoffeln, Baumwolle und Tabak, Kaffee, Obst und Gemüse. Vor allem der Kaffee wird exportiert. An Haustieren hält man liegen, Schafe und Geflügel. Und aus dem Fischfang ist ein wichtiger Wirtschaftszweig geworden.

Ein Problem ergab sich, als nach dem Golfkrieg 1991 rund 700 000 Jemeniten aus den arabischen Erdölländern in ihre Heimat zurückkamen und hier große Schwierigkeiten hatten, Arbeit zu bekommen. Viele mußten ihre privaten Ansprüche ganz erheblich zurückschrauben. Nun fehlt auch das Geld, das sie vordem aus dem Ausland nach Hause schickten. So ist heute etwa ein Drittel der jemenitischen Arbeitskräfte ohne Arbeit.

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