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REISEN IM JEMEN·ERLEBENSWERTES II

Das Kostbarste ist Silberschmuck

Ibb und Jiblah, die beiden Städte zwischen Sana und Aden, haben viel Historisches zu bieten.

In der Altstadt von Ibb stehen zehn Moscheen und an engen Gassen schöne fünf- bis sechsstöckige Häuser. Drumherum ziehen sich Reste einer zehn Meter hohen Stadtmauer. Jiblah zeigt an den höchsten Stellen des Bergkegels, auf den man die Stadt gebaut hat, eine imponierende Befestigungsanlage. Zum Teil ist sie - bautechnisch großartig - in einen steilen Hang eingefügt.

Sadah - Hoch im Norden des Landes liegt diese Stadt, die religionsphilosophisch seit tausend Jahren eine Rolle spielt. Ein Imam namens al-Hadi Yahyra aus Basra am Persischen Golf führte dort eine Sonderform des Islam ein, die sich bis in unsere Tage hielt. Man sieht in der sehr lebhaften Stadt noch heute Stücke der uralten Stadtmauer und eine Reihe betagter Bauten - vor allem aber die große Moschee, einen imponierenden Bau, der im 12. Jahrhundert entstand. Hier liegen elf Imame jener Zaiditen-Sekten begraben, auch der Gründer al-Hadi Yahya.

At Tawilah - Das Tal senkt sich von Aden nördlich durch das Felsgewirr. Die Briten haben dort einen Park angelegt. Man sieht aber auch Teile eines antiken Systems der Wasserversorgung mit Bassins, Kanälen und Rinnen. Insgesamt reihen sich hier 17 Staubecken aneinander. Die Anlage wurde in den Fels gehauen, um Regen aufzufangen. Früher wurde mit diesem Wasser Aden versorgt; heute bewässert man damit noch die Gärten des Parks.

Hadramaut - Dies ist die Landschaft im Osten der jemenitischen Südküste. Sie ist angenehm und wird von den Bewohnern landwirtschaftlich gut genutzt. Im Wadi Hadramaut - dem Tal von Hadramaut - liegen drei interessante Städte:

Sayyun, Tarim und Shibam. Die attraktivste Stadt ist Shibam. Einige hundert Häuser sind dort, aus Stampflehm oder luftgetrockneten Ziegeln, wie Wolkenkratzer eng nebeneinander bis zu 30 m Höhe hinaufgebaut und dabei mehrere hundert Jahre alt.

Bayt und Zabid - Beide Städte liegen nahe der Westküste, ein Stück im Landesinnern. Zabid ist ein historisches Zentrum. Noch heute stehen hier zahlreiche Religionsschulen. Man findet einen Markt, enge Gassen, ansehnliche Wohnhäuser, Moscheen und Befestigungsanlagen.

Bayt hat einen berühmten Freitagsmarkt, auf dem zahllose Produkte angeboten werden und sich auch viele hübsche Souvenirs kaufen lassen: Töpferwaren und Steintöpfe, geflochtene Körbe und gewebte Stoffe, auch Geräte aus Holz und Eisen.

Was kauft man denn überhaupt als Souvenir? Überall werden steinerne Töpfe hergestellt, Geschirr aus Keramik, Korbwaren und originelle Textilien. Die kauft man auf den Märkten. Es lohnt sich, dort auch die interessanten Gewürze zu erstehen. Viele Silbersachen werden angeboten; aus Silber werden Ringe und Dosen, Kästchen und Armreifen, Dolchscheiden und Messergriffe hergestellt. Das Kostbarste ist Silberschmuck, dessen Herstellung jahrhundertelang eine Domäne der jemenitischen Juden war. Von denen sind aber die meisten der jüngeren Generation nach Israel ausgewandert. Sie mußten vorher noch jemenitische Handwerker anlernen. Antike Stücke tragen Herstellerstempel - meist mit jüdischen Namen.

>> Die UNESCO hilft beim Restaurieren
>> Das Kostbarste ist Silberschmuck

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