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REISEN IM JEMEN·ERLEBENSWERTES

Die UNESCO hilft beim Restaurieren

Sana, die Hauptstadt Jemens, liegt rund 2200 m hoch in den Bergen. Sie zeigt noch einiges Historische: Reste der Stadtmauer aus luftgetrockneten Lehmziegeln und im Süden ein Stadttor, das vor hundert Jahren umgebaute Bab al-Yaman.

Die ganze Altstadt trägt Charakterzüge längst vergangener Zeiten. Da stehen tausende von Häusern, ganz traditionell gebaut, dazu drei Dutzend historischer Moscheen und viele öffentliche Bäder. Die Häuser sind zum Teil sehr hoch (bis zu 50 m), aus grauen Natursteinen und braunen Ziegeln gebaut. Viele tragen Stuckzierereien - weiße Ornamente wie kunstvoller Zuckerguß auf einer Torte. Die UNESCO hilft beim Restaurieren von Bauten, die zu zerfallen drohen.

Zur Altstadt gehört ein großer Marktbereich, der früher allerdings sehr viel wichtiger war als heute, weil dort die ganzen Stämme des Hochlandes versorgt wurden. Zu den landwirtschaftlichen Produkten und den Waffen (die auch früher dort verkauft wurden) kamen inzwischen moderne Geräte wie Transistorradios. Dennoch lassen sich hier immer wieder schöne Erinnerungsstücke aus Keramik oder Korbflechterei kaufen.

Der Al-Fardah-Paß - Der Paß liegt nordöstlich von Sana. Von der Paßhöhe hat man die schönste Aussicht auf Wüstengebiete und tief eingeschnittene Trockentäler. Über diesen Paß kommt man zu zwei interessanten antiken Städten, Baraqish und Main. Doch braucht man dazu einen wegekundigen Führer und einen Geländewagen.

Marib - Hier soll einst die legendäre Königin von Saba gelebt und regiert haben, die angeblich auch ums Jahr 950 v. Chr. aus Marib nach Jerusalem gereist ist, um König Salomo zu besuchen. Heute besteht kein Zweifel mehr, dass es das auch in der Bibel erwähnte Land und Volk von Saba wirklich gegeben hat, dessen Karawanen Gold, Weihrauch und Myrrhe in andere Länder brachten. Sabas Hauptstadt (in der Bibel ist davon die Rede) hieß Marjaba - eine alte Form von Marib.

Vor über 2500 Jahren haben die Jemeniten dort durch einen Damm den Fluß abgelenkt und auf diese Weise Marib zu einer gut bewässerten, großen Oase gemacht, die kultiviert und gepflegt wurde. Doch im 7. Jahrhundert stürzte der Damm ein. Noch heute sieht man seine gewaltigen Reste.

Inzwischen hat man dort einen neuen Damm gebaut, allerdings ein wenig anders als der alte. Der alte sollte ja den Fluß umlenken und die Wassermassen bremsen. Dadurch konnten auch weit entfernt liegende Felder bewässert werden. Der neue Damm wurde hingegen als Staumauer gebaut, um einen ganzjährig funktionierenden Wasserspeicher zu schaffen.

Marib war nicht nur ein kulturell bedeutender Ort im Jemen. Man konnte dort auch die durchziehenden Handelskarawanen kontrollieren. In der Oase ragen fünf glatte Pfeiler mit streng rechteckiger Grundstruktur hoch in den Himmel. Man sieht auch die Reste eines Tempels, der dem sabäischen Mondgott geweiht war. Amerikaner haben das alles 1952 freigelegt. Auch viele Schriftsteine sind hier zu sehen.

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