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REISEN IM IRAN·DIE STÄDTE I

Im kaiserlichen Museum: Der Pfauenthron

Die Hauptstadt Teheran mit ihren 7,2 Millionen Menschen ist modern gebaut. Betonarchitektur überwiegt.

Das Archäologische Museum ist sehr gut. Besonders interessant sind dort die Keilschrift-Tafeln von König Darius I. - Gold- und Silberplatten, auf denen einiges über die Grenzen und die Macht dieses Königs zu lesen ist. Sie wurden bei Grabungen in Persepolis gefunden.

Der Golestan-Palast beherbergt das kaiserliche Museum. Es gibt dort viele kostbare Gegenstände zu sehen, darunter auch den berühmten Pfauenthron, der seit 1739 hier steht und nach wie vor bei Krönungen verwendet wird. Es ist ein wuchtiger Thronsessel, mit Goldblech beschlagen und mit Edelsteinen verziert.

Shiraz - Die Stadt ist eine der schönsten im Iran. Sie wurde durch ihre Gartenkultur berühmt, die von dem milden Klima profitiert. So bekam die Stadt den Namen "Garten Persiens". Der Blumenreichtum ist tatsächlich unvorstellbar groß. Vor allem Rosen wachsen hier. Der Wein, der auf den Bergen rings um die Stadt gedeiht, ist im ganzen Iran beliebt. Zwei der großen Dichter, die Shiraz besungen haben, sind hier begraben - jeder hat sein Mausoleum ein wenig außerhalb der Stadt: Hafiz und Saadi.

Die Provinz Fars, deren Hauptstadt Shiraz ist, stellt das Kernland des alten Persien dar. Zwei mächtige persische Königshäuser stammen aus dieser Provinz: die Achämeniden und die Sassaniden. Im Pars-Museum, einem achteckigen Pavillon, sieht man einiges Lehrreiche über die Gegend und diese Dynastien.

Masdjid-i-Djomeh, die Freitags-Moschee, die im 9. Jahrhundert erbaut wurde, ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Mitten in dem von Arkaden umgebenen Hof der Moschee steht ein kleiner Bau, der eine Nachbildung der Kaaba von Mekka ist.

Eine andere, die Masdjid-Now heißt auf deutsch zwar "Neue Moschee", aber es ist auch eine der ältesten der Stadt; sie stammt vom Anfang des 13. Jahrhunderts.

An der Hauptstraße steht das "Qale-i-Karim Khan", das Schloß des Karim Khan Zand mit seinen halbrunden Ecktürmen. Karim war Statthalter und ließ sich auch die Masdjid-Vakil bauen. Am schönsten an dieser Moschee ist die südliche Bogenhalle, die über einer Fläche von 50 mal 100 m errichtet wurde. Ihre 48 Säulen tragen spiralenförmige Reifenmuster.

"Bazar Now" und "Bazar Vakil" liegen zu Füßen der jeweiligen Moschee. Im Vakil-Bazar kann man viele Werkstätten sehen, in denen Silber- und Mosaik-Handwerker arbeiten.

>> Im kaiserlichen Museum: Der Pfauenthron
>> Ein Meisterwerk islamischer Kunst
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