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REISEN IM IRAN·DIE STÄDTE III

Ein Prachtstück persischer Architektur

Täbris ist die Hauptstadt der Provinz Azerbeidjan und eine der größten Städte Im Iran. Sie wurde im 8. Jahrhundert durch Zobeiyde gegründet, die Frau des Kalifen Harun ar Rashid, die sich dort in der Bergluft erholen wollte.

Später wurde Täbris der Sitz der mongolischen Khane, die über ein Jahrhundert lang Persien beherrschten. In jener Zeit wurde die Moschee AI Ischa gebaut, auf deren Ruinen heute die Zitadelle von Täbris steht. Es ist ein gewaltiger Bau, von dem nur drei Seitenwände blieben. Die ragen immerhin in Höhen von 40 m auf. Der wuchtige Komplex aus Ziegeln ist weithin sichtbar.

Eine andere Ruine ist Masdjid-i-Kabud, die blaue Moschee. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und durch Erdbeben zerstört. Doch auch ihre Reste zeigen, dass sie eines der schönsten Baudenkmäler im Orient war.

Isfahan - In Isfahan gibt es dutzende von sehenswerten, meist sehr kunstvoll ausgeführten Bauten aus der Zeit zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert. Die Masdjid-i-Sha entstand im 17. Jahrhundert. Sie ist eine der eindrucksvollsten Moscheen im Orient. Und sie ragt hoch auf: Vier Minaretts 48 und 52 m, die Kuppel 54 m. Die erhebt sich, mit Fayencen geschmückt, über der mittleren Halle. Überwältigend schön sind die kunstvollen, sehr farbigen, aber harmonischen Mosaik-Arbeiten, mit denen alle Minaretts und die Kuppel sowie einige anderer Gebäude, die zur Moschee gehören, innen wie außen über und über verkleidet sind. Die Farbe blau herrscht vor; es gibt unendlich viele Blumen- und Rankenornamente.

Ein zweites Prachtstück persischer Architektur und stilreiner Fayencen-Mosaik-Arbeit ist die Masdjid-i-Lutfollah. Auch sie stammt aus dem 17. Jahrhundert, hat allerdings keine Minarette. Aber der ganze viereckige Innenraum ist mit Ornamenten geschmückt ein Meisterwerk.

Gegenüber der Lutfollah-Moschee steht das "Hohe Tor", das "Ali Kapu", der Eingang zum damaligen kaiserlichen Palast. Das Tor trägt einen Balkon, von dem der Herrscher und seine Gäste Spiele und Paraden beobachten konnten.

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