Reisen in Usbekistan·Taschkent
Die Hauptstadt:
Sehr modern
Taschkent ist mit über zwei Millionen Einwohnern
die Hauptstadt Usbekistans.
Es liegt nördlich der Großen Seidenstraße an der Grenze
zu Kasachstan,
im Tal des Flusses Tschirtschik. Im Herzen der Stadt blieben sehr schöne
Bauwerke alt-usbekistanischer Architektur erhalten - so die Kukeldasch-
und die Barak-Chan-Medresse aus dem 16. Jahrhundert.
Drumherum spielt sich ein echt orientalisches Durcheinander ab mit verwinkelte
Gassen und einem übervölkerten Basarviertel.
Doch außerhalb der malerischen Altstadt präsentiert sich
Taschkent als eine sehr modern gebaute Großstadt, als bedeutendes
Wirtschaftszentrum. Zu Zeiten der UdSSR war Taschkent deren viertgrößte
Metropole, die mächtigste Stadt außerhalb der Republik Rußland.
Drei Museen lohnen den Besuch, weil sie
viele Kenntnisse über die Vergangenheit und die Tradition des Landes
sowie über das kunsthandwerkliche Geschick der Usbeken vermitteln:
Die Museen für Geschichte, für Angewandte Kunst und für
Bildende Künste.
Interessant ist eine Autofahrt durch die einstige Wüstengegend
mit dem bezeichnenden Namen "Hungersteppe" von Taschkent nach
Samarkand: Das triste Land wurde während mühevoller Jahre in
eine fruchtbare Ebene verwandelt.

In der "Hungersteppe" auf dem Weg von Taschkent nach
Samarkand
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