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Reisen in Tadschikistan·Der Überblick

Drei Viertel Hochgebirge

Das zentralasiatische Tadschikistan ist nach Tradition und Sprache eher mit dem alten Persien verwandt als mit westlichen Staaten oder der GUS, zu der es sich rechnet.

Im Westen von Tadschikistan liegen Usbekistan, im Norden Kirgistan, im Osten China, im Süden Pakistan und Afghanistan. Das Land besteht aus Steppen, Halbwüsten und, vor allem, Gebirgen. Kaum zehn Prozent liegen tiefer als 1000 m, aber die Hälfte liegt bei 3000 m oder höher. Drei Viertel des Landes sind Hochgebirge.

Im Osten und Südosten breitet sich das Pamir-Gebirge aus, aus dem mit 7495 m der Pik Ismoil Somoni herausragt. Der hieß früher "Pik Kommunismus" und ist sinnigerweise der höchste Berg der ganzen GUS. Viele dieser Berge tragen ewigen Schnee.

Klug ausgedachtes Bewässerungssystem

Entsprechend extrem ist das Klima. Im Tiefland wird es auch im Januar nicht kälter als gegen null Grad, in den Bergen aber kann es minus 45 Grad haben. Im Juli herrschen unten über 30, manchmal sogar 45 Grad, in den Bergen sind es um null Grad.

Nur ein kleiner Teil von Tadschikistan - vor allem im Norden - kann landwirtschaftlich genutzt werden. Und da wären die Erträge oft minimal, weil es in den Tieflagen lange Zeit nicht regnet. Aber die Tadschiken haben schon vor langer Zeit ein klug ausgedachtes Bewässerungssystem angelegt, das mit der Hilfe von Stauseen die üppigen sommerlichen Schmelzströme der zahlreichen Gebigsgletscher nutzt. Der größte Stausee, der Kairakkum-See am Syrdarja-Fluss, ganz im Norden, misst nicht weniger als 520 Quadratkilometer.

Die meisten Tadschiken leben in Dörfern, die im Westen des Landes liegen; Mitte und Osten sind sehr dünn besiedelt. Auch die Hauptstadt Duschanbe liegt ganz im Westen Tadschikistans. Erstaunlich ist, wie gut auch in den Dörfern die Schulen funktionieren: 80% der gesamten Bevölkerung haben einen mittleren oder auch weit besseren Bildungsstand.

Die Tadschiken sind ein iranisches Volk und zu 90 Prozent Islams. Doch leben seit jeher auch deutschstämmige Christen im Land. Indessen ist deren Zahl, die einst wohl um die 50.000 betrug, um 1990, als im Land der Bürgerkrieg tobte, sehr zurückgegangen. Aber ihre Dörfer tragen, auch wenn dort jetzt Tadschiken wohnen, noch die deutschen Namen - wie "Thälmann". Eine deutsch-tadschikische Stiftung namens "Wiedergeburt" sorgt dafür, dass die deutschen Kirchen und Friedhöfe erhalten bleiben.

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