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Reisen in Russland·St. Petersburg I

Auf über hundert Inseln

Im Jahre 1706 gründete Zar Peter der Große St. Petersburg als neue Hauptstadt des russischen Reiches. Hauptstadt ist es längst nicht mehr, aber nach wie vor Russlands schönste und besuchenswerteste Stadt.

Seitdem er als junger Mann Westeuropa bereist (und sogar in Holland den Schiffsbau gelernt) hatte, war dem jungen Zaren Peter I. das intrigante, muffige Moskau verhasst. Er hatte zudem die sehr vernünftige Idee, dem eingeigelten russischen Reich müsse endlich ein Tor zum Westen geöffnet werden. Das zum Finnischen Meerbusen geöffnete Newa-Delta schien ihm für die Anlage einer neuen, weitläufigen Residenz- und Hafenstadt gerade richtig.

Nach einheitlichem Plan wurde die Stadt auf über hundert Inseln erbaut - mit unzähligen Brücken, kerzengeraden Straßen, fächerförmig angelegten Alleen und geschlossenen Plätzen. Als Gesamtkunstwerk durfte St. Petersburg, das dann bis 1918 Hauptstadt des riesigen russischen Reiches war, keine hochaufragenden Bauwerke haben - nur die Türme und Kuppeln der Kirchen sollten über die Dachlinien hinausragen. Auch Peters Nachfolgerinnen, die Zarinnen Elisabeth und Katharina die Große, hielten sich beim Bau ihrer Paläste streng an diese Vorschrift.

St. Petersburg wurde von 1914 bis 1924 in Petrograd und letztlich, als Herr Lenin mehr galt als Zar Peter, in Leningrad umgetauft. Nach der Kulturrevolution, 1918, musste sie zwar ihren Status als die Hauptstadt Russlands wieder an Moskau abgeben, doch St. Petersburg (wie es heute wieder heißt) ist immer noch die sehenswerteste Stadt des Landes. (Und ihre Metro-Stationen sind mindestens so prunkvoll wie die in Moskau).

Der Bau der Stadt ging streng nach Plan vor sich. Als erstes ließ Zar Peter auf der Haseninsel die mächtige, sternförmige Peter-Pauls-Festung bauen. Sie legt sich schützend um die gleichnamige Kathedrale, in der viele russische Herrscher (auch Peter I.) begraben sind. Am Petrowskaja-Kai, östlich der Festungsinsel, sieht man noch das von einem Steinbau geschützte Holzhäuschen, von dem aus Peter den Stadtaufbau am jenseitigen Ufer überwachte.

Die Innenstadt von St. Petersburg präsentiert sich auch heute noch ganz nach dem altem Plan: mit regelmäßig angelegten Häuserreihen im Stil von Barock und Klassizismus, die hier und dort von Parks, Gärten und Baumalleen aufgelockert sind. Auch die vielen Stadtpaläste zeichnen sich nicht durch Höhe, sondern durch vornehmen Fassadenschmuck aus. So bietet die Stadt an der Newa ungemein viel an Kunst- und Kulturhistorischem. Außerdem kann sie es in puncto Schönheit - mit ihren prächtigen Palästen, den klerikalen Bauten und den eleganten Parks - mit jeder Stadt der Welt aufnehmen.

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