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Reisen in Russland·Moskau

Russlands reichste Schatzkammer

Erst im 14. Jahrhunderts machte Moskau von sich reden. Heute ist das Zentrum von Russlands Hauptstadt (die 11 Millionen Einwohner hat) ein riesiges Museum, in dem die Entwicklungsstufen dieser Stadt deutlich werden.

Doch schon im Jahre 1156 war auf einem Hügel am Ufer der Moskwa mit dem Bau einer Burg begonnen worden, dem Kreml. Der wurde nach und nach großzügig ausgebaut und mit einer zwei Kilometer langen, turmbesetzten Mauer umgeben. Zum hier residierenden Großfürsten von Moskau, der von Jahr zu Jahr einflussreicher wurde, gesellte sich der Metropolit, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche. Diese Kombination führte dazu, dass Moskau zum mächtigsten russischen Fürstentum wurde.

Iwan II., "Großfürst von Moskowien und ganz Russland", heiratete geschickt die Nichte des letzten Kaisers von Byzanz und fühlte sich nach dessen Tod berufen, Russland zum politischen und religiösen Erben von Byzanz zu machen. Moskau wurde kurzerhand zum "Dritten Rom" erklärt. Mit Iwan IV., dem "Schrecklichen", der sich Mitte des 16. Jahrhunderts als erster russischer Fürst "Zar" nennen ließ (weil er sich als Nachfolger Caesars betrachtete), begann eine ständige Ausweitung des russischen Reiches.

Der Kreml (an dem man ständig weiterbaute) spielt dabei eine wichtige Rolle: Jahrhundertelang der Sitz der Zaren, ein Meisterwerk russischer Baukunst und schon immer Russlands reichste Schatzkammer.

So war der Kreml bis ins 18. Jahrhundert (als St. Petersburg Hauptstadt wurde) Mittelpunkt der weltlichen wie der kirchlichen Macht im riesigen Land. Noch heute gehört ein Spaziergang auf dem Roten Platz mit einer Kreml-Besichtigung und einem Foto-Portrait vor der märchenhaft-bunten Basilius-Kathedrale (die 1554 entstand) zu den Höhepunkten eines Moskau-Besuchs.

Sehr schön ist auch der Kathedralenplatz des Kreml mit der Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale (von 1479), der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale (von 1489), der Erzengel-Michael-Kathedrale (von 1509), der Kathedrale zu den zwölf Aposteln (die zum Palast des kirchlichen Patriarchen gehört) und der Kirche der Niederlegung des Gewandes der Maria.

Hoch in der Besuchergunst liegen auch Bauwerke neueren Datums: die im Stil großbürgerlicher Vorstellungen ausgeschmückten U-Bahn-Stationen und das Kaufhaus GUM am Roten Platz. In dieser mehrstöckig angelegten Einkaufspassage ist weniger das Warenangebot interessant als die Architektur und die Atmosphäre.

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