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Reisen in Georgien·DIE HISTORIE

Georgiens große Zeit

Die alten Griechen gründeten um 600 v.Chr. an der Schwarzmeerküste mehrere Kolonien (sie nannten die Gegend "Kolchis"), zu denen auch der Westen Georgiens gehörte. Im Osten Georgiens regierten die Perser.

Dann, kurz vor der Zeitwende, wurde Georgien römisch; im 4. Jahrhundert breitete sich das Christentum aus und Ende des 4. Jahrhunderts kam Kolchis unter byzantinische Herrschaft.

Später dehnte sich Georgien unter dem Einfluß einer mächtigen Dynastie - der Bagratiden - weit aus und umfaßte im 13. Jahrhundert den ganzen Kaukasus. Das war Georgiens große Zeit. Doch dann sorgten die einfallenden Mongolen dafür, dass das Reich wieder zerfiel.

Georgien in den Grenzen, die wir jetzt kennen, stellte sich 1783 unter russische Schutzherrschaft. Um 1800 wurde es dann sogar ein Teil Russlands, ohne dass die Georgier das so haben wollten. Doch 1918, nach der russischen Revolution, wurde Georgien wieder unabhängig. Zusammen mit den südlichen Nachbarländern Armenien und Aserbeidschan gründete Georgien die Transkaukasische Föderation. Indessen: Die hielt nicht lange. Denn schon 1921 marschierten sowjetische Truppen ein, um das Land zu besetzen. Und 1936 wurde Georgien dann ohne großen eigenen Wunsch ein Teil der Sowjetrepublik.

Beim Zerfall der UdSSR nach dem Zweiten Weltkrieg strebte Georgien 1991 gleich wieder die Unabhängigkeit an. Und erreichte sie auch. Frei gewählter Präsident wurde 1992 auf lange Jahre der ehemalige sowjetische Außenminister Eduard Schewardnaze. Als präsidiale Republik trat Georgien der GUS bei.

Das hat nicht durchweg Freude gebracht. Das wirtschaftlich gut funktionierende, wohlhabende Land hat sich Schwierigkeiten eingehandelt. Immer wieder gibt es finanzielle Probleme durch die Schwierigkeiten in anderen Ländern der GUS. Die können dann ihre Versprechen, georgische Produkte zu kaufen, nicht einlösen. Früher lieferte Georgien über 90 Prozent des Tees für die Bewohner der UdSSR, die sehr viel Tee tranken. Auch das hat sich geändert. Was man in Georgien seit Jahrzehnten nicht kannte, gibt es jetzt: Lebensmittel sind zuweilen knapp, die Inflationsrate ist hoch.

Ob da die gute Freundschaft mit Deutschland helfen kann? Im Kapitel "Staatsfreundschaft" lesen Sie mehr darüber.

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