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Reisen mit Reise Rat·Guayana

Guayana gibt es dreimal

Drei Guayana-Staaten sind es, drei kleine Länder, die nebeneinander am Atlantik liegen: Guayana, Suriname, Französisch Guayana. Die drei haben eine Art von Sonderstatus in Südamerika.

Landschaftlich sind alle drei Guayanas ganz ähnlich: Mangrovenwälder an der Küste, weiter landeinwärts Dschungel aus Regenwald. Neun Zehntel der Bewohner leben an der Küste, im Urwald sind einzelne Indianerstämme zuhause. In der Indianersprache heißt Guayana angeblich so viel wie "Respektable Menschen", es kann - sagen andere - aber auch "Das Land der vielen Gewässer" heißen. Das käme dann von den drei großen Flüssen, die hier ihre Deltas haben: Berbice, Demara und Essequibo. Sie bilden auch die wichtigsten Verbindungswege durch den Dschungel.

Politisch waren alle drei Länder noch vor 50 jahren Kolonien: Guayana englisch (bis 1966), Suriname niederländisch (bis 1975) und Französisch Guayana, wie der Name sagt, französisch (und das ist es heute noch).

KorallenschlangeGuayana ist ein typisches Stück Karibik: Zahllose Rassen durcheinander gemischt, bunt, lebendig. Aber: Man spricht englisch. Das gibt es in ganz Südamerika nicht noch einmal. Die Hauptstadt am Demara heißt Georgetown, ist hübsch in phantasievollem Kolonialstil, hat auch einige stattliche Bauten und eine Kathedrale namens St. George. Das ist eine der größten Holzkirchen der Welt.

Mitten im Dschungel tost ein Naturwunder: Die Kaieteur-Wasserfälle. Da stürzt sich der Potato volle 226 Meter herab (die Niagara-Fälle bringen es nur auf 51 Meter). Von Georgetown fliegt man in kleinen Maschinen hin.

Suriname ist sehr dünn besiedelt: 425 000 Einwohner auf 165 000 Quadratkilometern. Und es war bis vor kurzem noch niederländisch; das ist immer noch die Amtssprache. Man bemüht sich neuerdings um Öko-Tourismus und hat mitten in den Dschungel drei Touristen-Dörfer gebaut. Von dort wird durch den Dschungel gewandert.

Die Hauptstadt am Surinam-Fluss heißt Paramaribo, und es geht hier sehr gemütlich zu. Am anderen Flussufer steht noch ein altes niederländisches Fort. In der Stadt findet man - was in diesem Teil der Welt etwas erstaunt - noch aus niederländischer Zeit zahlreiche und sehr gute chinesische Restaurants.

Französisch Guayana ist nach wie vor französisch. Und so gehört es - ein wenig kurios - als südamerikanisches Territorium zur EU. Die Vergangenheit ist nicht berühmt: Bis 1947 war es eine Sträflingskolonie; die Inseln (vor allem die Teufelsinsel), auf der die Verbannten lebten, mit den Resten der Behausungen können Sie besuchen. Jetzt ist in Französisch Guyana das staatliche Raumfahrtzentrum zuhause; in Kourou können Sie es sehen. Hier läßt man Ariane-Raketen starten, hier steht ein interessantes Raumfahrt-Museum.

Die Hauptstadt heißt Cayenne, und den Namen kennt man von dem Pfeffer, der von dort kommt. Cayenne liegt auf einer Insel im Mündungsgebiet des Rio Cayenne. Gut die Hälfte der 150 000 Einwohner, die Französisch Guayana zählt, lebt hier.

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