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Reisen auf den Fidschi-Inseln·Sitten und Gebräuche

Viel Musik, viel Tanz

Die Melanesier auf Fidschi halten noch weitgehend an der traditionellen Lebensweise und an ihren hierarchisch strukturierten Dorfgemeinschaften fest.

Nach wie vor ist die Kawa-Zeremonie ein sehr wichtiges Ritual der Gastfreundschaft, mit dem die Fidschi-Dorfbewohner Besucher willkommen heißen. Kawa ist ein Getränk aus den Wurzeln der Yakona-Pflanze. Wem eine Kokosschale mit Kawa angeboten wird, der muss sie austrinken, möglichst in einem Zug. Das verlangt die Höflichkeit.

Fidschi ist auch für seine bunten, lebensfrohen Volksfeste bekannt, die das ganze Jahr über stattfinden. Im Mittelpunkt steht meist eine Festkönigin, dazu gehören ein Umzug und Verkaufsstände mit kulinarischen Spezialitäten.

Meist geht es friedlich zu

Man macht viel Südsee-Musik: Auf Gitarre und Ukulele, auf Trommeln und Bambusrohr. Höhepunkte sind meist die Meke-Tänze mit Chorgesang. Zu "Meke" gehören mehrere traditionelle Tänze. Bei einem spielen keulenbewehrte Männer grimmige Kampfposen, aber meist geht es friedlich zu.

In Nadi findet im Juli das "Bula"-Volksfest statt. Doch das größte Fest der Fidschis ist das "Hibiscus-Festival". Es dauert eine Woche und findet im August in Suva statt. Im September bringt das "Sugar-Festival" turbulentes Leben in die Zuckerstadt Lautoka. Religiöser Feiertag der indischen Fidschianer ist "Diwali", das Lichterfest, das im Oktober oder November stattfindet. Bei diesem Fest sind aber auch Menschen anderer Glaubensrichtungen gern gesehen.

Es gibt auf den Fidschi-Inseln allerlei attraktives Kunstgewerbe. Vieles kann man in Ausstellungen sehen, die regelmäßig im Fiji-Museum in Suva stattfinden. Es handelt sich um Tongegenstände, gewebte Matten aus "Masi", dem Bast aus der Rinde des Maulbeerbaumes, und ähnliche Gegenstände, die man als Souvenir auch vielerorts auf den Inseln kaufen kann. Im "Cultural Centre" in Pacific Harbor sieht man ebenfalls gut eingerichtete Ausstellungen fidschianischen Kunsthandwerks. Es gibt da auch recht witzige Dinge: Kriegskeulen, Speere oder sogar Kannibalen-Essbesteck im Mini-Format.

Die Küche der Inseln basiert vorwiegend auf Fischgerichten, die oft mit "Lolo" (einer Kokoscreme) zubereitet werden. Doch isst man auch Schweinefleisch oder Huhn sowie allerlei Wurzelgemüse. Vieles wird traditionell im "Loho" zubereitet, einem unterirdischen Backherd.

Meke

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