Hier finden Sie Informationen zu Reisen auf den Galapagos-Inseln |
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Reisen in Ecuador |
Reisen in Ecuador·DIE GALAPAGOS-INSELNDie bedauerlichen UmweltproblemeDie eigentümliche Tierwelt der Inseln war schon häufig bedroht. Das begann mit den Walfangschiffen, die hier im 18. Jahrhundert eine Basis fanden. Dabei wurden tausende von Riesenschildkröten geschlachtet. Zur gleichen Zeit kamen die ersten Siedler und brachten eigene Haustiere mit - Schweine und Ziegen, Hunde und Katzen, die zumeist verwilderten und ökologisch viel Unheil anrichteten. Eine Zeitlang beherbergte die Insel Floreana eine Strafkolonie. Im Zweiten Weltkrieg hatte die Luftwaffe der USA auf der Flughafen-Insel Baltra einen Stützpunkt.
Im Jahre 1959 wurde der ganze Archipel zum Nationalpark. 1964 richtete man auf Santa Cruz die Darwin-Forschungsstation ein, die seitdem viele Wissenschaftler aus aller Welt zu Besuch hatte. Der Tourismus begann erst in den Siebzigerjahren, stieg dann aber gigantisch an. Inzwischen, 1979, hat die UNESCO Galapagos zum "Naturerbe der Menschheit" erklärt. Zum Schutz der empfindlichen Ökosysteme wurde eine Regulierung des Besucherstroms nötig. So dürfen neue Kreuzfahrtschiffe, die im Archipel von Insel zu Insel fahren, nur noch als Ersatz für ausgemusterte Schiffe eingesetzt werden. Deren Passagierzahl ist inzwischen auf maximal 90 begrenzt worden: Mehr Touristen will man nirgends in einem Schub auf eine Insel lassen.
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