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Dominikanische Republik·Die Pflanzen I

Größte karibische Pflanzen-Vielfalt

Die Insel Hispaniola besitzt die höchste Bio-Diversität in der Karibik. Weniger wissenschaftlich ausgedrückt: Hier findet man eine solch große Vielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgends sonst im karibischen Raum.

Für Haiti, den westlichen Teil der Insel, gilt dies leider längst nicht mehr, aber für die Dominikanische Republik durchaus. Man kennt hier 5600 verschiedene Pflanzenarten.

Mindestens 1800 dieser Pflanzen sind endemisch - das heißt: Sie kommen nur auf der Insel Hispaniola vor und sonst nirgendwo. Doch viele sind gefährdet; die Botaniker machen sich Sorgen.

Zu den Pflanzen, die für die Dominikanische Republik typisch sind, gehört der Jagua. Der Baum wächst bis zu 14 m hoch, hat gutes Holz und angenehme Früchte, die bis zu zwölf Zentimeter lang und oval sind. Sie haben einen süßlich-herben Geschmack; man isst sie roh oder macht Saft daraus. Auf Märkten findet man die Jagua-Frucht oft; die lokale Bevölkerung schätzt sie als Medizin gegen Blutarmut und Leber-Probleme.

Die Früchte wirken nervenberuhigend

Auch der Calmito oder Sternapfel ist eine Baumart, die bis zu 15 m hoch wird. Die Blätter sind auf der Unterseite kupferfarbig, die blauen oder gelben Früchte ähneln der Passionsfrucht. Sie sind süßlich und man isst sie roh; bei den Dominikanern sind sie sehr beliebt, weil sie nervenberuhigend wirken. Man kann sie überall kaufen.

Die Guave wird ein bis zu acht Meter hoher Baum, der überall im Land wächst. Als Brennholz wird er sehr geschätzt. Seine Früchte kauft man roh oder als Marmelade. Sie haben achtmal mehr Vitamin C als Orangen.

Zu den Gewürzen, die in der Dominikanischen Republik üblich sind, gehören Bija, Piment und Ozua. Bija wird aus den Fruchtsamen des Bija-Baumes gewonnen. Die Samen sind rot, man benutzt sie oft als natürliches Speise-Färbemittel; überall im Land werden sie als Pulver angeboten. Piment sind die Blätter des Canelillastrauches; man verwendet sie als Heilkraut bei Grippe und auch im Tee. Sie sind stark aromatisch und werden, getrocknet, viel verkauft. Schließlich gibt es die Blätter des Ozua-Baumes, die als "Bay Rum" bekannt sind. Sie schmecken stark nach Limonen. Ihr Öl wird - gemischt mit Trementin, das man aus Kiefernharz gewinnt - in vielen Geschäften der Insel angeboten.

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