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Reisen in Belize·SEHENS- UND ERLEBENSWERTES I

Tropfsteine unter Wasser

Was in Belize sehenswert ist, gehört entweder zur Historie - in diesem Fall zur Geschichte der Mayas. Oder ganz schlicht zur Natur, die in Belize besonders eindrucksvoll auftritt.

Das Blue Hole. - Vor Belizes Küste verläuft fast 300 km lang das größte Korallenriff der nördlichen Hemisphäre. In seinem Schutz liegen rund 500 Inseln, die Cayes, und um sie herum zahllose kleinere Korallenbänke. Da gibt es über 50 Korallen- und mehr als 400 Fischarten. Viele Schnorchler sind hier unterwegs.

Besonders hat es den Tauchern aber das "Blue Hole" angetan, das "Blaue Loch" mitten in dem Riff. Es ist kreisrund, hat 330 m Durchmesser und reicht 130 m tief. Erstaunlicherweise zeigt es stehende und hängende Tropfsteine - denn vor über 10 000 Jahren soll es eine Landhöhle gewesen sein. Hier werden, nach Wunsch unter Anleitung von erfahrenen Tauchführern, regelrechte Tauch-Safaris gemacht.

Laughing Bird Kaye. - Das ist eine Insel vor Belize, ein Felsenriff-Atoll, das besonders die Taucher und Schnorchler lieben. Ihren Namen bekam sie von den dort lebenden Lachmöwen. Doch als immer mehr Menschen auf die sehr schöne Insel kamen - nicht nur die Taucher und Schnorchler, die stören nicht weiter, da zogen viele Möwen es vor, sich anderswo niederzulassen. Das brachte Belizes Regierung dazu, hier einen Nationalpark einzurichten, dessen Verwaltung einen Großteil der Besucher abweist, damit die Möwen zurückkommen.

Crooked Tree. - Rund 35 km nordwestlich von Belize City wurde 1984 das Wildschutzgebiet Crooked Tree eingerichtet. Dort - in einem Netz von Sümpfen, Wasserwegen und Lagunen - sieht man vor allem Vögel, zu deren Schutz der Wildpark hauptsächlich eingerichtet wurde. Von Oktober bis Mai, in der trockenen Zeit, versammeln sich hier viele Arten von Reihern, Tauchern, Pelikanen, Enten, Geiern, Falken, Fischadlern, Bussarden, Schnepfen, Eisvögeln, Möwen, Seeschwalben, Silberreihern, Schwalben - und anderen. Besonders eindrucksvoll ist der Jabiru-Storch, der größte fliegende Vogel der westlichen Hemisphäre mit einer Flügel-Spannweite bis über dreieinhalb Meter. Aber auch andere Tiere suchen hier Zuflucht: Brüllaffen wie Nasenbären, Krokodile und Leguane.

Guanacaste Park. - Das ist ein 20 ha großer Tropenwald, nicht weit von der kleinen Hauptstadt Belmopan. Hier wachsen viele Baumarten - Regenbaum, Mahagoni, Nannee-Apfelbaum, Bookut, Quamholz, Kapok und andere -, vor allem aber der Guancaste, der dem Park den Namen gab. Das ist eine der gewaltigsten zentralamerikanischen Baumarten, oft über 40 Meter hoch und mit einem Durchmesser bis zu zwei Metern. Im Park leben aber auch viele Tiere - so Jugurundi und Kinkajou, Agouti, Iguana und Rotwild. Außerdem zählte man schon über hundert Vogelarten, darunter der Blaugekrönte Motmots, die Schwarze Ameisendrossel und der Weißbrüstige Zaunkönig.

Fünf blaue Seen. - Dieser Nationalpark in der Nähe von Belmopan ist eine Art von Naturwunder: Fünf kleine Seen liegen dicht beieinander, die fünf verschiedene blaue Schattierungen zeigen. Man kann dort Kanu fahren. Wanderpfade gibt es auch.

> Tropfsteine unter Wasser
> Erstes Jaguar-Schutzgebiet der Welt

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