Reisen auf Barbados·Sehenswertes III
Die Windmühle
funktioniert noch
Bei St. Peter, im Norden der Insel, gibt es besonders
viel zu sehen. Es lohnt sich, hinzufahren.

Erstens steht da der "Farley Hill", ein Hügel mit guter
Aussicht. Nach ihm ist der umgebende Nationalpark benannt, von dem auch
im Kapitel über Pflanzen und Tiere die Rede ist. Außerdem steht
hier die "Grenada Hall Signal Station". Das ist eine von sechs
Stationen, die um 1720 auf der Insel errichtet wurden, um Nachrichten
schnell zu übermitteln. Barbados Wildlife Reserve hat den Turm restauriert.
Da gibt es jetzt allerlei Ausstellungen zu sehen. Und ganz oben ein Fernrohr.
Mit dem kann man die anderen sechs Stationen anpeilen. Und auch sonst
in die Gegend spähen.
Im Nationalpark steht das Herrenhaus "Farley Hill". Das ist
ein sehr schönes Plantagengebäude, in dem in vergangenen Jahrhunderten
auch öfter Mitglieder der britischen Königsfamilie zur Sommerfrische
wohnten. Dann allerdings verkam das Haus, wurde aber original restauriert,
als Hollywood hier den Film "Island in the Sun" drehte. Später
übernahm die Inselregierung das Anwesen und stellte es unter Denkmalschutz.
In der Nähe steht auch die "Morgan Lewis Mill", die letzte
noch intakte und sehr große Windmühle, von denen es auf der
Insel einst hunderte gab, um Zucker zu mahlen. Die Morgan Lewis Mill wurde
gründlich renoviert und funktioniert nach wie vor.
Und dann gibt es bei St. Peter auch noch den "Cherry Tree Hill"
mit zahllosen Mahagoni-Bäumen, in denen Affen toben. Als Aussichtsberg
ist der 260 Meter hohe Hügel berühmt. Man sieht den Farley-Hill-Park,
auch das Meer und etliche Zuckerrohr-Plantagen, auf denen man noch traurige
Reste einstiger Windmühlen erkennt.
Beim Cherry Tree Hill steht auch man das älteste Gebäude der
Insel: St. Nicholas Abbey von 1650. Mit einer Abtei hatte das Herrenhaus
nie etwas zu schaffen; der absurde Name stammt von einem der Besitzer.
Der North Point. - Auch am nördlichsten
Punkt der Insel sieht man viel Interessantes. Da ragt eine steile Korallenküste
aus dem Meer, in der es viele Grotten gibt. In die kann man bei Ebbe mit
dem Boot einfahren. Am Imponierendsten zeigt sich die Animal Flower Cave,
zu der man auch auf einer Treppe hinabsteigen kann. Die Cave besteht aus
mehreren zusammenhängenden Höhlen, in denen man prächtige
Tropfsteine sieht. Den Namen hat sie von den Seeanemonen. Die heißen
dort "Animal Flowers" - "Tierblumen".
>> Wie macht man
Zucker, wie brennt man Rum?
>> Wie man als
Küstenbewohner reich wird
>> Die Windmühle
funktioniert noch
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