Der Tierbestand in Argentinien wechselt natürlich von einem
Naturraum zum anderen. Im Nordosten, im Gebiet des subtropischen Regenwalds,
ist die Tierwelt
sehr artenreich.
Man kann Affen sehen, Gürteltiere und Wildkatzen, auch Papageien und Tucane, winzige Kolibris und viele Schmetterlinge. Im Iguazú-Nationalpark sieht man 400 Vogelarten - Papageien, Kolibris, Tucane, aber auch Kaimane. Doch einen Tapir oder einen Jaguar, die dort durchaus noch vorkommen, wird man kaum sehen.
In der Pampa und wohl auch im Gran Chaco war die Tierwelt einst viel reicher.
Auch der Nandu, dieser Straußenvogel, ist dort schon selten geworden.
Das gleiche gilt für den Pampahirsch. Stinktiere trifft man noch,
auch Gürteltiere. Und an der argentinisch-paraguayischen Grenze kann
man noch Tapire
und Affen
sehen.
In den hochgelegenen Gegenden der Kordilleren leben erstaunlich viele Tiere: Lamas, Alpacas, auch Vikunas und Pumas, doch wird man einen Puma kaum je zu Gesicht bekommen. Kleinere Raubvögel sind nicht selten. Kondore, die dort leben, lassen sich kaum blicken, aber möglicherweise sieht man den einen oder anderen Adler.
In
Patagonien, südlich vom Rio Colorado, treten wieder Nandus auf, aber
auch Guanakos und Füchse. Eine Besonderheit in Feuerland sind die
Biber,
die dort im Nationalpark leben. Sie sind dort allerdings gar nicht zuhause,
man hat sie vor Jahrzehnten aus Kanada
angesiedelt. Sie haben sich sehr schnell vermehrt - zum Teil sehr zum
Schaden der Wälder.
Eine Besonderheit gehört zur Halbinsel Waldés an der Ostküste: Dort kann man Seehunde und See-Elefanten, aber auch Walfische sehen.
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