Reisen in Argentinien·Die Hauptstadt
Eine Einheit aus ganz Unterschiedlichem:
Buenos Aires
Mit 11 Millionen Einwohnern ist es eine der größten
Städte der Welt. Bei aller moderner Struktur und dynamischer Aktivität
ist es dennoch gelungen, alte Traditionen und typische Winkel zu erhalten.
Buenos Aires ist schon fast 500 Jahre alt. Um 1520 bauten die spanischen
Eroberer dort, wo der Rio de la Plata in den Atlantik mündet (und
dabei ein natürliches Hafenbecken bildet) ein stabiles Fort. Sie
nannten es volltönend "Puerto de Nuestra Senora de Santa Maria
del Buen Aire". Daraus wurde dann Argentiniens Hauptstadt: Buenos
Aires. 350 Jahre später, um 1890, war Buenos Aires die größte
und wichtigste Stadt in ganz Lateinamerika.
Argentinien lebte seit der Neuzeit von seinen Einwanderern. So fasziniert
in Buenos Aires ganz besonders die Verschiedenheit der einzelnen Stadtviertel,
deren Charakter weithin auf die Nationalität der Menschen zurückgeht,
die sich dort ansiedelten.
Das
Zentrum der riesigen Stadt ist der Plaza del Congreso. Von hier lohnt
es sich, über die Avenida de Mayo mit ihren prächtigen Gebäuden
der verschiedensten Baustile entlangzuspazieren. Hier, ganz in der Nähe,
liegt der Plaza de Mayo, der von symbolträchtigen Gebäuden gerahmt
wird - wie der Kathedrale oder der Casa Rosada, in welcher der Präsident
arbeitet.
Wenige Häuserblocks weiter liegen andere historische Bauten wie
die Kirche San Ignacio, die älteste der Stadt. Wenn es zum Fluß
hinuntergeht, kommt man automatisch zum Puerto Madero. Dort stehen historische
Lagerhallen, die behutsam restauriert und in moderne Büros oder Restaurants
umgewandelt wurden.
Die Fußgängerstraße Florida
ist ein wichtiges Einkaufszentrum, das mit der "City", dem Finanzzentrum
des Landes, verbunden ist. Weitere wichtige Einkaufsstraßen sind
die Avenida Santa Fé und die Calle Florida. Gleich in der Nähe,
am Plaza San Martin, stehen die bedeutendsten Hotels der Stadt.
San Telmo ist eines der ältesten Stadtviertel, in dessen restaurierten
Kolonialhäusern Künstler und Kunsthandwerker leben. Dort gibt
es auch zahlreiche Tango-Lokale und auf der Plaza Dorrego an jedem Sonntag
den pittoresken Antiquitätenmarkts von San Pedro Telmo. Pittoresk
ist auch das Viertel La Boca - die Gegend, in die einst die aus Genua
eingewanderten Italiener lebten.
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