Sehr bekannt (und das nicht nur in Ägypten) ist der "Kebab", das am Spieß gebratene Hammelfleisch. Wie in vielen Ländern am Mittelmeer liebt man auch "Doima" - Hackfleisch mit Reis, zuweilen noch mit Tomaten, das in Kohl- oder Weinblätter gewickelt wird.
"Belehat"
ist eine Art Wurst aus gewürztem Rinderhackfleisch. "Bamijah"
stellt ein heimisches Gemüse dar. Beide serviert man mit Tomatensoße.
Die Desserts sind erstaunlich süß. Da gibt es "Baklawa", ein Gebäck, das von Fett und Honig trieft. "Konafa" ist ein mit Sirup und Mandeln veredelter Pfannkuchen, der besonders im Fastenmonat Ramadan gegessen wird. Es gibt Reis- oder Grießspeisen, die mit Zucker, Nüssen und Rosinen bestreut werden. Und einen Teig, den man - oft mit süßer Käsefüllung - in Öl schwimmend ausbäckt; was so entsteht, heißt "Ataijef".
Die ägyptischen Weine sind meist recht gut, aber oft kräftiger als vergleichbare europäische Sorten. Im Altertum waren die Ägypter große Weintrinker, doch der Islam machte dieser schönen Gewohnheit im achten Jahrhundert ein Ende. Nur die Kopten, die Christen geblieben waren, tranken weiterhin Wein.
Erst Ende des 19. Jahrhunderts begannen Griechen, im Nildelta neue Weinplantagen anzulegen.
>> Baklawa und Hamama: die Speisekarte
>> Die Ägypter waren große Weintrinker
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