Mit
9251 Quadratkilometern ist dies (nach Sizilien und Sardinien) die drittgrößte
Insel im Mittelmeer. Zwei Gebirgsketten umschließen die weite,
fruchtbare Mesaória-Ebene in der Insel-Mitte. Im Norden (der heute
türkisch besetzt ist) zieht sich das schmale Kyrénia-Gebirge
hin, das die rund 160 Kilometer lange, fast schnurgerade Küste begleitet.
Seine höchste Erhebung, der Kyparísso Vouno (1024 m) liegt
ganz im Westen.
Im
Südwesten der Insel liegt das wesentlich breitere Troodos-Massiv.
Das bringt es mit dem Mount Olympus, dem Sitz der Götter, auf 1951
m. Es ist ein schön bewaldetes Gebirge mit Naturlehrpfaden und mehreren
Waldreservaten - eine Gegend zum Wandern, zum Spazierengehen. Moscheen,
Burgruinen, orthodoxe Klöster, auch byzantinische und gotische Kirchen
erinnern an die wechselhafte Geschichte Zyperns.
Viele, viele Hotels. Leider sind die attraktivsten Strände im Süden nicht mehr so einsam wie einst, als die Göttin Aphrodite hier an Land stieg. Heute türmt sich, wie an anderen Ufern des Mittelmeers, ein Hotelbau neben dem anderen auf. Dies hat natürlich den Vorteil, daß das Angebot an Hotels und sonstigen Übernachtungsmöglichkeiten groß ist.
Es gibt viel kulturhistorisch Interessantes auf Zypern. Und was treibt man sonst? Radfahren ist sehr in Mode gekommen, auch das Golfspielen. Doch in erster Linie treibt man Wassersport. Man fährt Wasserski und Motorboot, auch Segelboote können geliehen werden. Schnorcheln und Tauchen ist ein lohnender Spaß, nicht so sehr wegen der Fischbestände (die sind nicht allzu eindrucksvoll), sondern wegen der vielen Wracks, die der felsigen Küste zum Opfer fielen. Es gibt mehrere Tauchschulen. Fast alle Hotels und Sportzentren an der Küste haben die nötigen Geräte - und bieten zudem Tennisplätze.
Die
Zeit zwischen Juni und September ist auf Zypern die heißeste. An
der Küste mißt das Thermometer durchschnittlich 26 bis 28 Grad,
im Landesinneren sind es noch zwei bis drei Grad mehr. Nur im Gebirge
wehen die Lüfte kühler. Die Regenfälle, die im Sommer so
gut wie garnicht stattfinden, nehmen im Oktober deutlich zu; sie lassen
im März und April wieder nach. Am feuchtesten sind Dezember und Januar.
Wintersportler schätzen das
sehr, denn dann fällt im Troodos-Gebirge Schnee.
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