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Reisen in Slowenien·HISTORIE

Seit 1991:
ein eigenständiges Land

Sloweniens Vorgeschichte ist rechtschaffen wirr. Jahrhunderte lang waren die Slowenen fremden Ländern untertan.

Um 600 breitete sich der südslawische Stamm der Slowenen vom Plattensee bis nach Oberösterreich aus. Vom 11. bis 13. Jahrhundert teilten sich Bayerische Fürsten in das slowenische Gebiet. Dann, 1282, wurden die Habsburger zu deutschen Königen; die bekamen jetzt die slowenischen Länder. Das führte dazu, dass Slowenien 1815 zum habsburgischen Österreich kam. Aber als 1918 die österreichisch-ungarische Monarchie zusammenbrach, gründete Slowenien mit Kroatien, Serbien und Montenegro ein eigenes Königreich, das der Vorläufer des späteren Jugoslawien war.

Zu diesem kam es dann 1929, als König Alexander, der aus der serbischen Dynastie Kradjordjevic stammte, das Königreich Jugoslawien proklamierte. Doch 1941 zerschlugen deutsche, italienische und ungarische Truppen den jugoslawischen Staat. Indessen: Der entstand 1945 neu und Slowenien wurde eine seiner Republiken.

Nach einer Volksabstimmung erklärte sich Slowenien 1991 für unabhängig. Und blieb es - trotz serbischem Widerstand. 1997 wurde Slowenien von der EU als assoziiertes Mitglied aufgenommen.

Schon vor der Unabhängigkeit war Slowenien die wirtschaftlich fortschrittlichste Republik Jugoslawiens. Das durchschnittliche Einkommen der Slowenen liegt über den Löhnen in den anderen Reformstaaten Mittel- und Osteuropas, es ist höher als in Griechenland oder Portugal.

Die reichen Bodenschätze (Eisen, Blei, Zink, Kupfer, Quecksilber, Bauxit), die reichlich vorhandene Wasserkraft und der hohe Ausbildungsstand der Bevölkerung haben Slowenien zu einem gut industrialisierten Land gemacht. Die Industrie erwirtschaftet 56 % des Bruttoinlandsprodukts.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche des vorwiegend gebirgigen Landes besteht vor allem aus Wiesen und Weiden, die Viehwirtschaft steht an erster Stelle. In den fruchtbaren Ebenen und Tälern werden Weizen, Mais, Buchweizen und Kartoffeln gepflanzt, der Obstbau hat hohes Niveau, im milden Osten gedeihen Weinreben und Hopfen. Außerdem ist Slowenien einer der waldreichsten Staaten Europas.

Ein zunehmend wichtiger werdender Wirtschaftszweig ist der Tourismus, der immer mehr zunimmt.

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