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Reisen in San Marino·DIE REPUBLIK

Die kleinste und älteste
Republik der Welt

Es ist eine Republik. Und mit 61 Quadratkilometern die kleinste der Welt.

Ein "großer und allgemeiner Rat" mit 60 Mitgliedern wählt jeweils für sechs Monate zwei "Capitani Reggenti". Die herrschen über die 20 000 Einwohner. Im übrigen hat man sich unter italienische Schutzherrschaft begeben. Politisch ist man durchaus modern, kennt drei Parteien und natürlich auch das aktive wie passive Frauenwahlrecht. Sogar eine eigene Miliz hat der kleine Staat - für die Verteidigung.

Steil ragt aus dem Hügelland der 738 Meter hohe Monte Titano auf, Mittelpunkt der Republik. Drei Festungen auf den Gipfeln wachen seit Jahrhunderten über Freiheit und Unabhängigkeit des Zwergstaates. Es ist wohl nicht nur die kleinste, sondern auch die älteste noch bestehende Republik der Welt. Was das Alter anbetrifft, so liegt San Marino allerdings mit Andorra im Streit. Das bezeichnet sich seit 1278 als Freistaat. San Marino wurde offiziell erst im 14. Jahrhundert unabhängig; seine Staatsgrenzen wurden sogar erst 1463 von Papst Pius II. bestätigt. Doch in einem Dokument von 1244 wird auf eine Art Selbstverwaltung seit dem 12. Jahrhundert hingewiesen.

Die drei Burgen auf dem Monte Titano heißen "La Rocca" (oder "Guaita"), "La Cesta" (dort gibt es ein Waffenmuseum) und "Montale", das ist ein trutzig wehrhafter Turm. In der Kirche San Francesco sehen Sie eine Gemäldesammlung; im Staatsmuseum "Santa Chiara" gibt es weitere schöne Bilder - vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert - sowie Gegenstände zur Geschichte von San Marino.

Und dann sind überall diese engen, romantischen Gässchen mit den uralten Häusern. Die bekommen Sie allerdings kaum zu Gesicht, denn die Zahl der Verkaufsregale, die davorstehen, ist unvorstellbar groß. Vor Jahren gab es hier nur verheerenden Kitsch aus Keramik - von schlampigen Frauen mit riesigen Hüten bis zu radfahrenden Priestern. Ganz so schlimm ist es nicht mehr, aber schlimm genug. Und teuer; nun reicht die Auswahl von der Schwarzwälder Uhr bis zum Goldfeuerzeug.

Wollen Sie San Marino sehen, wie es wirklich ist, müssen Sie bis zum späten Abend warten. Dann ist die Flut der Besucher in die Badeorte zurückgeströmt, und die Regale mit den Souvenirs sind abgebaut.

Sehenswertes finden Sie auch ausserhalb der Altstadt, in Borgo Maggiore. Das ist eines der acht sanmarinesischen Dörfer rund um den Monte Titano. Hier stehen das Feuerwaffen-Museum, das Briefmarken- und Münzenmuseum sowie die Kirche Madonna della Consolazione, eine architektonische Sensation aus jüngster Zeit, die manche sehr schön und andere sehr häßlich finden.

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