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Reisen in Österreich·Oberösterreich I

Hübsch, ruhig und beschaulich

Totes Gebirge bei HinterstoderÖsterreichs nordwestlichem Bundesland tut man als Ausländer meist Unrecht, denn kaum einer kennt dessen Vorzüge.

Dabei gibt es hier landschaftlich sehr hübsche, ruhige, beschauliche Landschaften. In Norden grenzt Oberösterreich an die Tschechische Republik, im Westen und Nordwesten an Deutschland. Auf der Landkarte sieht man, dass das Land aus zwei Teilen besteht: einer liegt nördlich und einer südlich der Donau. Nördlich - das ist das Mühlviertel, reich an Burgen wie an Schlössern und geprägt vom Mittelgebirgscharakter. Nach Nordwesten erhebt sich der Böhmerwald.

Eine große Zahl kleiner Straßen führt durch das Mühlviertel, von denen viele landschaftlich sehr reizvoll sind - für Autofahrer, die sich Zeit nehmen.

Südlich der Donau erstreckt sich das Innviertel mit vielen kleinen Dörfern.

Auch eine weithin berühmte Seen-Gegend gibt es hier, zu der Mondsee, Traunsee und Attersee gehören.

Ist das denn nicht das Salzkammergut? fragen Sie jetzt vielleicht.

Es ist. Der größte Teil des Salzkammerguts gehört zu Oberösterreich (und nur ein kleiner zum Land Salzburg). Sogar die Kaiser- und Operettenstadt Bad Ischl. Bloss weiss das kaum jemand. Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über das Salzkammergut.

Den Namen "Oberösterreich" gibt es übrigens schon seit 1264. Damals trat das Land zum erstenmal als selbständiges Gebiet auf. Es war über lange Zeit hinweg von Unruhen geschüttelt, die meist von den Bauern ausgingen. Nur unter der Kaiserin Maria Theresia gaben sie Ruhe. Die Bevölkerung ist noch sehr dem alten Brauchtum verbunden. Der Maibaum wird alljährlich aufgestellt. Und noch immer erklingt in vielen Orten die Landlergeige.

Der Kaiserschmarrn ist ein berühmtes, für Österreich typisches Gericht. Und alle Welt meint, er sei natürlich in der Kaiserstadt Wien erfunden worden.

Keine Rede. Er stammt aus Oberösterreich, aus irgendeiner Holzfällerhütte. Es war nämlich ein gern geübter Brauch des Kaisers Franz Joseph (der von 1830-1916) lebte, bei seinen Jagdzügen in solchen bescheidenen Waldhütten zu übernachten. Die ihm dort angebotene schlichte Lagerstatt war ihm gerade recht, doch mit dem deftigen Holzfällerschmarrn aus Mehl und Fett konnte er sich nicht anfreunden. Da wurde ihm mulmig im Magen. So wurde eigens für ihn eine feinere Art erfunden, auch mit Mehl, aber mit Milch und Eiern. Solchermassen wurde aus dem gewöhnlichen Holzfällerschmarrn ein vornehmer Kaiserschmarrn, der heute in der ganzen Welt bekannt ist, den jedoch nur (so sagen sie) die Österreicher trefflich zubereiten können - und am allerbesten die Oberösterreicher.

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