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Reisen in Norwegen·Die Westküste

Drei Viertel des Erdumfangs

Norwegens Westküste läßt sich mit keinem anderen Uferstrich der Welt vergleichen.

Norwegen - © Innovation Norway - Hardangerfjord - Foto: Johan Berge Hardangerfjord

Sie ist durch Buchten und Fjorde so aufgerissen, dass die Uferlinie zwölfmal länger wird, als sie eigentlich wäre. So gerechnet, mißt sie 28.000 Kilometer - das sind nahezu drei Viertel des Erdumfangs.

Die Fjorde ragen weit ins Land hinein, verzweigen sich und bilden - meist zwischen steile Berge eingeklemmt - eigenartige Wasserlandschaften. Die sind teils herb und sogar düster, teils aber auch freundlich und voller Charme.

Einer der schönsten Fjorde

Einige dieser Fjorde sind besonders interessant. Da liegt südlich von Bergen der Hardangerfjord, einer der bekanntesten des Landes und auch einer der schönsten. Er ist rund 170 Kilometer lang und bis zu 830 Metern tief. Zum Teil wird er von steilen Felswänden eingefaßt, an denen Wasserfälle herabdonnern.

Ein zweiter, der Sorfjord, ist ein Seitenarm des Hardangerfjords und ein besonders schönes Stück Natur. Seine östliche Seite präsentiert sich als blühender Garten.

Nördlich von Bergen schneidet der Sognefjord ins Land. Er ist Norwegens größter: 204 Kilometer lang (und damit der Welt längster), aber kaum mehr als fünf Kilometer breit und an manchen Stellen 1240 Meter tief. Streckenweise ist er ein Musterbild düsterer Pracht. Kurios ist das milde Klima: Eine hohe Felsschwelle an der Mündung des Sognefjords läßt nur die warme oberste Schicht des Meerwassers einströmen. Das wirkt wie eine Warmwasserheizung.

Heiter und reizvoll wird die Landschaft, wo der Fjord sich nach Polypenart in ein halbes Dutzend verschiedener Arme auflöst. Einer davon - der prächtigste - ist der Naeröyfjord, Norwegens schmalster. Seine Felsufer steigen links und rechts nahezu senkrecht in die Höhe. Ein halbes Jahr lang scheint hier keine Sonne herein; im Winter ist der Fjord unheimlich, im Sommer (vor allem nachmittags) von eigentümlicher Faszination. Für eine Straße ist kein Platz mehr. Nur mit dem Schiff können Sie den Naeröyfjord richtig erleben.

Nummer fünf schließlich, noch ein Stückchen weiter nördlich, ist der Geirangerfjord: Norwegens Postkartenfjord, einer der schmalsten, interessantesten und typischsten des Landes. Er ist der letzte, südlichste, landesinnerste Teil des Storfjords. Schroffe Felswände, bis zu 1800 Meter hoch, fallen steil ab ins grüne Wasser. Imponierende Katarakte donnern über die Wände herunter.

Auch weiter nördlich gibt es interessante Fjorde. Doch keiner ist schöner als die, von denen eben die Rede war.

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