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Reisen in Norwegen·Die Großstädte

Zentrum der Christenheit

Großstädte sind in einem Land, das nur etwas mehr als vier Millionen Einwohner hat, natürlich selten.

Doch es gibt drei: Oslo, Bergen und Trondheim. In Trondheim stand ab 997 der norwegische Königshof. Bergen war ab dem 12. Jahrhundert die Residenzstadt. Und um 1300 zogen die Könige nach Oslo um.

Oslo ist grün, vor allem aber zweckmäßig, Bergen eine sehr schöne Hafenstadt in prächtiger Lage zwischen hohen Bergen, Trondheim eine heiter-beschauliche Ansiedlung. Die Norweger selbst, die in den Städten zuhause sind, unterscheiden sich in ihrer Art kaum von denen, die auf den Höfen oder in den Küstendörfern wohnen: Es sind oft wortkarge, ausgeprägte Charaktere, die nicht gern viel von sich hermachen. Aber man kann gut mit ihnen leben.

Norwegen - Bergen - © Innovation Norway - Photo: Jens Henrik Nybo

Drei große Städte also - und alle waren einst die Hauptstadt des Landes. Erst Trondheim, dann Bergen, schließlich Oslo. Über diese jetzige Hauptstadt lesen Sie mehr beim Abschnitt über die norwegische Südküste.

Bergen wurde dann mit der Hanse groß (die kontrollierte von hier den gesamten Handel Norwegens) und ist eine der schönsten Städte im Lande. Manche behaupten sogar, es sei Europas allerschönste Hafenstadt - eine Gartenstadt mit fast südlichem Charme. Für viele Norweger ist sie insgeheim die wahre Hauptstadt ihres Landes. Und die UNESCO hat das einstige Hanseviertel Tyske Brygge zum Weltkulturerbe erklärt.

Norwegens drittgrößte Stadt ist Trondheim. Auch eine Großstadt, aber von der heiter-beschaulichen Art. Trondheim besteht aus vielen alten Holz- und Steinhäusern, wird von einem Fluß durchschnitten, hat einen großen Hafen, einen ausgedehnten, betriebsamen Marktplatz und ein ganz mittelalterliches Zentrum.

Trondheims größte Sehenswürdigkeit ist der Nidaros-Dom, neben der Kathedrale von Lund die bedeutendste nordeuropäische Kirche und das berühmteste mittelterliche Bauwerk in ganz Skandinavien. Trondheim war von alters her das nordskandinavische Zentrum der Christenheit, sogar eine Pilgerstadt. Der als Missionar und Märtyrer heiliggesprochene König Olaf Haraldsson liegt dort begraben. Über seiner Ruhestätte begann man im 12. Jahrhundert mit dem Bau der großen Kirche: erst spätromanisch, dann gotisch. Leider wurde der Bau im Lauf der Jahrhunderte mehrfach zerstört und gründlich ausgeplündert. Was man nun sieht, ist großenteils eine Rekonstruktion. Mit der begann man 1869. Und sie ist immer noch nicht ganz abgeschlossen.

Norwegen - Trondheim - © Innovation Norway - Photo: Johan Berge

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