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Reisen in Montenegro·Kunst und Kultur

Die Kirche auf der Insel, das Kloster im Fels

Das Land hat eine erstaunlich breite kulturelle Vergangenheit. Davon ist nur sehr wenig bekannt. Es gibt kaum einen Ort in Montenegro, der nicht Zeugnis einer kulturreichen Geschichte abgelegt - und sei es nur bescheiden. Viele aber lohnen, dass man eigens hinfährt.

Montenegro - Bucht von Kotor Bucht von Kotor - Bildquelle: Pixelquelle.de

So finden Sie in Risan an der Bucht von Kotor das bedeutendste römische Mosaik weit und breit: Die Darstellung des Gottes Hypnos aus dem 2. Jahrhundert.

In Perast sind es Barockpaläste, welche die glorreiche Vergangenheit der Stadt bezeugen. Ein 55 Meter hoher Glockenturm der Pfarrkirche des Heiligen Nikolaus aus dem 15. Jahrhundert ragt in den Himmel des Städtchens, das heute unter Denkmalschutz steht. Vor Perast liegen die beiden Inseln "Heiliger Georg" und "Madonna vom Felsen" in der Bucht von Kotor. Die Kirche der Felsmadonna mit ihren hellblauen Kuppeln ist wie mit der Insel zusammengewachsen. Ihre Existenz verdankt sie einem Marienbild, das Fischer vor Jahrhunderten an dieser Stelle auf einem Riff fanden. Hier kann man auch zahlreiche Werke des Barockmalers Tripo Kokolja (1661 -1713) sehen.

Die Altstadt steht unter Denkmalschutz

Budva gehört voll in die hellenische Mythologie. Die sagt, Cadmus - Nachkomme des tragischen Helden Edipus - habe die Stadt gegründet. Die Altstadt auf einer kleinen Halbinsel steht unter Denkmalschutz. Sie wird von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die im 15. Jahrhundert an Mauerreste aus dem 9. Jahrhundert angebaut wurde. Die dreischiffige Kirche des Heiligen Johannes des Täufers mit ihren venezianischen Ikonen stammt aus dem 9. Jahrhundert.

In Ulcinj herrschten einst Griechen und Römer. Illyrer und Byzantiner, Slowenen und Venezianer, auch Türken. Man sieht es zum Teil an der Architektur der Altstadt. Im ethnologischen Museum sind Funde aus den unterschiedlichen Epochen ausgestellt.

Bei Niksic wurde im Jahre 1665 in 900 m Höhe das Kloster Ostrog in den Feld gebaut. Es war als Festung und Zufluchtsort im Kampf gegen die Osmanen gedacht. Heute ist es wichtiges Zentrum der serbisch-orthodoxen Kirche und die Gebeine des Heiligen Vasilije Ostroski, die in einer kleinen Höhle liegen, sind ein Wallfahrtsziel.

Auf den Inseln im Skutari-See stehen viele kleine Kirchen und Klöster, die im 14. und 15. Jahrhundert Zentren des kulturellen Lebens waren.

Und das ist nur eine kleine Auswahl kulturhistorisch interessanter Plätze in einem Land, das in der Vorstellung vieler Leute als zurückgeblieben gilt.

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