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Reisen in Montenegro·Die Bucht von Kotor II

Schatzkammern für Geschichte, Kunst und Kultur

Alle diese Städtchen an der Bucht von Kotor lohnen den Besuch. Überall gibt es Interessantes zu sehen.

Perast. - Ein Städtchen mit Barock- und Renaisssance-Architektur, auch eine reiche archäologische Fundstätte, einst das Handelszentrum der Gegend, heute vor allem Museumsstadt. Perast und sein 55 Meter hoher barocker Glockenturm stehen unter Denkmalschutz. Im 18. Jahrhundert war es eine bedeutende Seehandelsstadt mit mehr als 3000 Einwohnern - heute sind es noch knapp 700. Zwei Inseln liegen vor der Stadt; Sveti Dorde (Heiliger Georg) mit den Resten eines Benediktinerklosters und Gospa od Skrpjela (Muttergottes von Skrpjela) mit einer Wallfahrtskirche aus dem 17 Jahrhundert. Unzählige Votivtafeln zieren das Innere der Kirche. Fast alle betreffen ein nautisches Mißgeschick, dem ein Matrose nur mit knapper Not entronnen war. Im Museum nebenan wurden naive Malereien über Schiffe und Seeschlachten zusammengetragen.

Das der Gospa od Skrpjela benachbarte Eiland Sveti Dorde diente dem Maler Arnold Böcklin als Vorlage für seine "Toteninsel".

Kotor. - Im letzten Winkel der verschlungenen, fjordartigen Kotor-Bucht liegt die Stadt Kotor. Ihre Altstadt wird von einem Gewirr enger Gassen und kleiner Plätze durchzogen und von einer vier Kilometer langen Stadtmauer umgeben, die teilweise 10 m hoch und 20 m breit ist - ein Werk der Venezianer. Kotor ist eine wahre Schatzkammer von Geschichte, Kunst und Kultur. Kotor gehört zum Weltkulturerbe.

Die wunderschöne Altstadt wurde 1979 von einem schweren Erdbeben verheert. Der Wiederaufbau (im alten Stil) hat funktioniert. Die romanische Kathedrale mitsamt ihren Kunstschätzen blieb erhalten, ebenso der Uhrturm von 1602 und das Kirchlein Sveti Luka von 1195. Viele Bürgerbauten und Paläste aus venezianischer Zeit sehen recht intakt aus. Andere sind restauriert und wieder bewohnt.

Unmittelbar hinter der Stadt steigt die Felswand des bis zu 1750 m hohen Lovcen-Massivs auf. Vom Kastell Sveti Ivan - das man nach einer Stunde anstrengenden Treppensteigens erreicht - oder von den Aussichtsplätzen der serpentinenreichen Lovcen-Straße hat man (bei klarer Sicht) einen unvergleichlichen Ausblick hinab auf die Boka Kotorska, die Kotor-Bucht.

Tivat. - Das Interessanteste ist der Park des kleinen Ortes. Es hatte sich eingebürgert, dass in die Bucht von Kotor heimkehrende Seefahrer Gewächse aus aller Herren Länder nach Tivat brachten. Die wurden im Park von Tivat angepflanzt, der auf diese Weise einen ganz erstaunlich exotischen Charakter gewann.

Das Zweitinteressanteste: Der Markt, der jeden Tag findet. Hier kann man reinweg alles kaufen - von frischem Obst bis zu Zahnstochern.

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