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Reisen in der Moldau·Bessarabien

Über 150 deutsche Dörfer

Bessarabien - das ist die historische Landschaft im Südosten Europas, die fast identisch ist mit dem Gebiet, das heute "Moldau" heißt.

Nur zweierlei war geographisch in Bessarabien anders: Der schmale Landstreifen östlich des Flusses Dnister gehörte nicht dazu. Stattdessen aber das Gebiet südlich des jetzigen Moldau, das bis zum Schwarzen Meer reicht und heute ein Teil der Ukraine ist.

Der Name "Bessarabien" hat mit Arabern nichts zu tun. Der kommt vom walachischen Fürstengeschlecht Besarab, das im 13. und 14. Jahrhundert in Bessarabien herrschte.

Interessant ist, dass ab etwa 1813 ein Teil der Kolonisten, die nach Bessarabien zogen, um das Land zu bebauen, aus Deutschland kam. Der russische Zar hatte ihnen das vorgeschlagen und viel gutes Land zur Verfügung gestellt. Im Lauf der Jahre waren das fast 100.000 deutschstämmige Menschen. Sie gründeten nach und nach über 150 eigene Dörfer, in denen überwiegend deutsch gesprochen wurde.

Nach 1917 wurde Moldau eine eigenständige Republik, die sich dann mit Rumänien zusammenschloss. Aber 1940 besetzte die russische Rote Armee Bessarabien, und so kamen fast alle dieser "Bessarabiendeutschen" unter dem Motto "Heim ins Reich" als "Volksdeutsche" in die alte Heimat zurück, nach Deutschland. Ein Teil von ihnen wurde nach Polen umgesiedelt. Zu diesen Familien gehörten auch die Eltern von Bundespräsident Horst Köhler.

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