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Madeira·Der Überblick

Nicht nur für reiche Leute: Madeira

Man hätte sie die Insel der alten Jahrgänge nennen können - viel abgelagerten Wein fand man dort. Und viele betagte Touristen. Da hat sich etwas geändert. Der Wein ist noch heute schön alt. Aber die Gäste sind sehr viel jünger geworden.

Madeira, die große portugiesische Insel, liegt 900 km südwestlich von Lissabon - mitten im Atlantik. Etwa 450 km sind es von dort zu den Kanarischen Inseln, 600 zur afrikanischen Küste. Der Archipel besteht aus der 741 Quadratkilometer großen Hauptinsel Madeira, der 35 km nordöstlich gelegenen Nachbarinsel Porto Santo (mit 45 qkm) und einer Handvoll unbewohnter Eilande, von denen drei seit 1991 unter Naturschutz stehen.

Madeira ist der Rest eines riesigen Vulkans und außerordentlich gebirgig - mit Gipfeln von knapp 2000 Metern. Tiefe, ständig wasserführende Kerbtäler in den Bergflanken öffnen sich zur Küste.

Das gleichbleibend milde Klima lässt eine üppige Flora zu. Seit rund 200 Jahren, als sich wohlhabende Portugiesen und Engländer auf Madeira ihre Villen und Residenzen anlegten und viele tropische Gewächse für ihre großen Gärten mitbrachten, gedeihen hier die schönsten Gewächse und Blütenpflanzen aus aller Welt.

Die Küste ist felsig und vorwiegend steil. Es gibt vereinzelt kleine, grobsteinige Zugänge zum Meer. Und einen einzigen, winzigen Sandstrand: den "Prainha" unterhalb von Canical, an der Halbinsel Ponta de Sao Lourenco - ganz im Osten der Insel.

Naturschwimmbad in Lava-Felsen

Wem der Sinn nach einer absonderlichen Badesituation steht, der fährt zum Naturschwimmbad in den Lava-Felsen bei Porto Moniz, am nordwestlichen Zipfel von Madeira. Diese Felsen sind so kurios aufgetürmt, dass es kein Filmdekorateur besser könnte. Zwischen ihnen, in mehreren natürlichen Becken, plätschert geruhsam das Meer.

Eine Fahrt nach Porto Moniz lohnt sich auch, wenn man gar nicht baden will: Die neue Straße, die an der Nordküste hinführt, liefert prachtvolle Aussichten. Die sind allerdings noch großartiger, wenn man die alte Küstenstraße von Porto Moniz nach Osten zurückführt. Das ist eine schmale, geradezu abenteuerliche Straße - weshalb sie heute nur noch als Einbahn erlaubt ist. Von West nach Ost.

Wer Sandstrand sucht, fährt mit dem Schnellboot 43 km weit (das sind zwei bis drei Stunden) oder fliegt (in 20 Minuten) zur Nachbarinsel Porto Santo. Die Südküste des sonst kargen Eilands schmückt ein neun Kilometer langer, goldener Saum.

Lange Zeit galt Madeira als das Paradies der reichen Leute. Das ist die Insel zwar nach wie vor, aber auch als normal begüterter Tourist kommt man gut zurecht. Und ist willkommen.

Sterne im Baedeker:
Das Lava-Naturbad bei Porto Moniz
Die Küstenstraße im Norden
Der Sandstrand auf Porto Santo
Die Halbinsel Ponta de Sao Lourenco

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