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Reisen in Lettland·STÄDTE

Erinnerungen an die Hanse
und die Ordensritter

Sigulda. - Das touristische Zentrum der "Lettischen Schweiz" liegt äußerst malerisch im tiefen Gauja-Tal, nicht weit östlich von Riga. Dass dieser alte Ordensritter- und Bischofssitz Ende des 19. Jahrhunderts eine beliebte Sommerfrische der russischen Zarenfamilie war, merkt man auf Schritt und Tritt. Klassizistische Villen und Landhäuser, schattige Grünanlagen, ein neogotisches Schloss (heute ein Sanatorium) sowie eine Freilichtbühne (für Sängerfeste, Konzerte und Theateraufführungen) vor der romantischen Ordensburg-Ruine erinnern an damals. Eine Seilschwebebahn führt quer über die Schlucht von der Ordensburg zur Ruine Krimulda.

Aizpute. - Vom 13. bis 16. Jahrhundert war die kleine Hansestadt Hasenpoth, wie sie damals hieß, Sitz der Ordensritter und des kurländischen Domkapitels. Sie liegt im südwestlichen Zipfel des Landes. Als ihr Hafen versandete (Aizpute liegt heute ein gutes Stück landeinwärts), da übernahm die noch weiter südwestlich gelegene Stadt Liepaja (früher: Libau) die Rolle als bedeutendes Handelszentrum an der Ostseeküste. Sehenswert sind in Aizpute aber nach wie vor die Reste der alten Ordensburg und die benachbarte Wassermühle. Östlich liegt das klassizistische Schloss Kazdanga in einem weitläufigen Park voller exotischer Baumveteranen.

Cesis. - Dieses beschauliche Städtchen im Nordwesten zählt zu den ältesten und schönsten des Landes. Wenden, wie es früher hiess, war jahrhundertelang Sitz der livländischen Ordensmeister und eine geschäftige Handelsstadt der Hanse. Die eindrucksvolle Ruine der Ordensburg, die romanisch-gotische Johanniskirche mit ihren interessanten Grabmalen sowie viele alte Häuser im verwinkelten Stadtkern stammen aus jenen Tagen. Ende des 18. Jahrhunderts entstand das schöne Neue Schloß (heute ein Museum) mit dem dazugehörigen Park.

Jürmala. - Das ist, genau genommen, keine Stadt, sondern eine sehr ausgedehnte Urlaubssiedlung. An der weiten Rigaer Bucht, wenige Kilometer westlich von Riga, liegen ehemalige Fischerdörfer, die Ende des vorigen Jahrhunderts zu beliebten Seebädern wurden. Neben malerischen alten Fischerhäusern und wunderschönen Villen aus der Zeit der Jahrhundertwende stehen hier, leider, auch Plattenbau-Ferienheime aus der Zeit der Sowjetunion. Die inzwischen 40 km lange Strandsiedlung samt ihren bewaldeten Dünen heißt insgesamt "Jürmala": Meeresland.

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