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Reisen in Irland·GASTRONOMIE II

...und Irish Coffee

Das Trinken liegt dem Iren sehr am Herzen. Sein Lieblingsplatz im Pub - dem typisch irischen Lokal - ist sowieso an der Theke.

Dort trinkt er vornehmlich Guinness - das leicht bittere, dunkle, obergärige Nationalgetränk, das mit einer schmalen, cremigen Schaumkrone serviert wird (weshalb die Iren oft einen "Parish Priest" bestellen, weil das Bier wie ein schwarzer Rock mit weißem Priesterkragen aussieht). Helles Bier gibt es ebenfalls; es nennt sich "Ale".

Whiskey (in Irland mit "ey" geschrieben) ist keine schottische, sondern eine echt irische Erfindung. Schon im 13. Jahrhundert versuchten sich die eingewanderten Normannen mit solchem Gersten-Destillat. Der blasse, recht strenge Whiskey wird heutzutage pur oder mit Leitungswasser getrunken. Oder auch im Irish Coffee - wenngleich den die Iren eher für ein Touristengetränk halten. Doch er wurde von einem einheimischen Barkeeper ersonnen, vor einem halben Jahrhundert, um die Passagiere des Flugboot-Hafens Foynes zu erwärmen. Seitdem gilt Barkeeper Joe Sheridan als einer der großen irischen Erfinder.

Die Sahne ziert das Glas als Haube

Fachmännisch wird Irish Coffee so zubereitet: In ein großes Glas mit Stiel, das zuvor in fast kochendem Wasser erwärmt wurde, schüttet man ein (großzügig bemessenes) Schnapsglas irischen Whiskey, gibt zwei Kaffeelöffel Zucker dazu, füllt bis zu zwei Zentimeter unter dem Rand mit heißem, starkem Kaffee auf und läßt zuletzt (aber erst nachdem der Zucker geschmolzen ist) ganz vorsichtig eiskalte, leichtgeschlagene Sahne über einen gekühlten Löffelrücken auf den Kaffee fließen. Die Sahne ziert das Glas als Haube, sie soll sich nicht mit dem Getränk vermischen.

Bevor man (ohne mechanische Hilfen wie Strohhalm oder Löffel) das Dunkle durchs Helle hindurchtrinkt, wünscht man "Slainte" (sprich "sloontsche"). Das heißt soviel wie "Ihr Wohl" und ist eins der wichtigsten irischen Wörter bei jedem Getränk.

Die liebste Abendbeschäftigung der (nicht nur männlichen) Iren ist der Pub-Besuch. Pubs findet man überall im Land, aber nirgendwo so typisch wie in Dublin: dunkle, rauchige, geräuschvolle und mehr oder weniger gemütliche Lokale, in denen man abends dicht wie die Sardinen sitzt oder steht, Bier trinkt und mit wildfremden Zechgenossen Freundschaft fürs Leben schließt. Ist es dann noch eine Singing Pub, wo Leute aus dem Stegreif Musik machen und lauthals dazu singen, ist das Glück vollkommen.

Einer der ältesten Dubliner Pubs ist "Mulligan`s" - gegründet 1750 - in der Poolbeg Street. Dort soll das Bier am besten sein, weil es in der Leitung nie zum Stehen kommt.

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