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Reisen in Grossbritannien·Historische Monumente II

Die besterhaltenen
römischen Mauern

Da es sich bei Großbritannien um eine Insel handelt, die - wie es bei Inseln der Fall zu sein pflegt - allseits von Wasser umgeben ist, verwundert es nicht, dass die Geschichte dieser Insel aufs Engste mit dem Meer verbunden ist. Viele interessante Zeugen dieser nassen Historie blieben erhalten.

Beachy HeadAn Britanniens Küsten landeten Eroberer und von den Küsten aus wurde ein Weltreich erschlossen. Eine besondere Rolle spielte dabei der Südosten Englands. Hier landete schon Julius Caesar im Jahre 54 v. Chr. mit fünf Legionen, ohne dass es ihm jedoch gelang, auf der Insel wirklich Fuss zu fassen. Dies blieb Kaiser Claudius vorbehalten, dessen Truppen im Jahre 43 n. Chr. weite Teile des Landes eroberten.

Zum Schutz der Küste gegen die Einfälle germanischer Stämme wie der Sachsen, Angeln und Jüten begannen die Römer Ende des 3. Jahrhunderts eine Reihe von Befestigungen an der englischen Südostküste anzulegen, die 50 genannten "Saxon Shore Forts". Die Überreste von vier Anlagen kann man noch sehen: in Richborough, Lympne, Pevensey und Portchester.

Der Besuch von Portchester Castle bei Portsmouth in Hampshire lohnt sich besonders, denn neben den am besten erhaltenen römischen Mauern ganz Europas weist die Burg auch noch Reste eines Palastes von König Richard II. auf. Es war auch Portchester Castle, wo Heinrich V. im Jahre 1415 seine Truppen versammelte, die dem französichen Heer dann bei Agincourt eine vemichtende Niederlage bereiteten.

Pevensey Castle in East Sussex ist nicht nur der einstige Platz eines römischen Kastells, es hat auch enge Verbindung zur letzten erfolgreichen Eroberung Großbritanniens: Wilhelm I. erbaute auf den Grundmauem der römischen Anlage seine erste Burg auf britischem Boden, Überreste des Bergfrieds blieben erhalten. Die Schlacht, in der Wilhelm I. zuvor die Truppen König Harolds besiegt hatte, wird gewöhnlich als "Battle of Hastings" bezeichnet, der Kampfplatz befindet sich aber nordwestlich von Hastings beim Dorf Battle (das seinen Namen natürlich der Schlacht verdankt). Dort kann man nun über eine interaktive Audiotour den Verlauf der Auseinandersetzung nachvollziehen.

Auch die Ruinen der Abtei von Battle, die Wilhelm I. zum Dank für seinen Sieg errichten liess, sind einen Besuch wert.

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