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Reisen in Grossbritannien·London VI

Bier und Pfeile: die Pubs

In unseren Kapiteln über Großbritanniens Gastronomie ist natürlich auch von den Pubs die Rede. Aber hier geht es speziell um die Londoner Pubs. Schon deshalb, weil sie nun mal in London erfunden wurden. Übrigens: "Pubs" ist eine Abkürzung für "Public Houses". Das bedeutet "öffentliche Häuser". In allen Ehren.

Pubs haben gesetzlich festgelegte Ausschankstunden, meist von 11.30 Uhr bis 15 Uhr. Dann werden zwei Stunden zur Ernüchterung eingeräumt. Zwischen 17 und 23 Uhr darf man weitertrinken. Sonntags sind die Öffnungszeiten etwas kürzer.

In Gross-London finden Sie rund 4000 solcher Kneipen. Sie haben meist Stammkundschaft - aus allen Schichten. Hier - an der Bar lehnend oder an einem Tischchen im Hintergrund - erlebt man die Londoner, wie sie wirklich sind. Hier ist es auch nicht schwer, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Damen sind in der Minderzahl; man sieht sie eigentlich nur in männlicher Begleitung wirklich gern.

Was trinkt man? Hauptsächlich Stout (starkes, dunkles Bier), Ale (schwaches blondes) oder Cider (Apfelwein). Whisky, Gin, Brandy (Cognac) oder Portwein werden selten bestellt. Oft kann man in diesen Pubs erstaunlich gut essen. Zumindest bekommt man Sandwiches (belegte Brote). Ein "Pub crawl" ist ein Bummel von Kneipe zu Kneipe.

Obwohl in jüngster Zeit viele Pubs durch Musikboxen und Spielautomaten verschandelt wurden, gibt es noch genug von der gemütlichen alten Sorte; manche (besonders die "Riverside Pubs" am Themse-Ufer) sind schon einige hundert Jahre alt. Originale Pubs sind intime, verräucherte Lokale mit dunkler Holztäfelung und einem Dart-Brett an der Wand; einer Korkscheibe, auf die man Pfeile wirft. Es ist eine Ehre, von Stammgästen zu einer Partie Darts eingeladen zu werden. Das satte "Plonk", wenn die Pfeile die Scheibe treffen, gehört zur Londoner Pub-Atmosphäre. Ebenso wie das stereotype "Time, Gentlemen, please!", mit dem der Wirt sich meldet, wenn abends die elfte Stunde geschlagen hat.

Einige Londoner Pubs (die von den Briten selbst "boozer", "watering hole" oder "local" genannt werden) unterhalten ihre Gäste mit kleinen Darbietungen. Die reichen von Music-Hall-Gesängen nebst Steptanz-Einlagen bis zu Theaterstücken. Das ist durchaus nichts Neuartiges; solche Vorführungen haben Tradition. Schon Shakespeare testete so seine Stücke, bevor sie richtig aufgeführt wurden.

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