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Reisen in Frankreich

Frankreich entdecken: Cluburlaub vs. Wohnmobilreise

Autor: Philipp Ratz

Jahr für Jahr zieht es viele Deutsche nach Frankreich, um dort Urlaub zu machen. Vor allem die Kombination aus kurzer Entfernung sowie gutem Wetter macht das Reiseland besonders attraktiv. Zumal es viele Möglichkeiten gibt, um Frankreich als Urlaubsland zu entdecken. Aufgrund der guten Infrastruktur kommen sowohl Campingfreunde als auch die klassischen Cluburlauber voll auf ihre Kosten.

In früheren Zeiten bzw. vor rund zwei Jahrzehnten erfreute sich vor allem das Camping einer großen Beliebtheit. Doch in den darauffolgenden Jahren wurde der Campingurlaub vom Cluburlaub abgelöst. In den meisten Urlaubsländern buchen Touristen aus Deutschland vor allem Hotels. Allerdings ist Frankreich eine Ausnahme: Unser Nachbarland zieht besonders viele Camper an. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Niederlande an Frankreich angrenzen und sich auch die Franzosen selbst für Camping im Inland begeistern können. Dementsprechend finden Camper eine überdurchschnittlich gute Infrastruktur vor.

Generell lässt sich nur schwer sagen, ob man beim Frankreichurlaub auf Camping oder die Clubvariante setzen soll. Beide Varianten bringen jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Nachfolgend wird aufgezeigt, welche Argumente für die einzelnen Urlaubsvarianten sprechen und was dabei zu beachten ist.

Cluburlaub in der Übersicht

Die größte Stärke des Cluburlaubs besteht darin, dass Urlauber vergleichsweise wenige Vorbereitungen treffen müssen und gleichzeitig vor Ort bestens versorgt sind. Betten stehen im Hotelzimmer bereit und für die Verpflegung ist auch gesorgt. Wer „all inclusive“ bucht, braucht sich über die Verpflegung überhaupt keine Gedanken machen, in französischen Clubanlagen ist es häufig so, dass sogar zwischen verschiedenen Restaurants gewählt werden kann.

Ein weiteres Merkmal des Cluburlaubs ist die Möglichkeit, verschiedenste Unterhaltungs- und Sportangebote zu nutzen. In den Abendstunden kann zum Beispiel an Tanzveranstaltungen teilgenommen werden, tagsüber stehen Pool, Tennisplatz und andere Sportanlagen zur Verfügung. Außerdem setzen zunehmend mehr Clubanlagen auf ergänzende Wellness-Angebote, wodurch der Urlaub ein Höchstmaß an Abwechslung sowie auch Erholung verspricht.

Allerdings hat der Cluburlaub auch gewisse Schattenseiten, hierzu zählt vor allem die starke Konzentration auf das eigentliche Clubangebot. Wer Landschaft, Natur und Kultur entdecken möchte, ist häufig dazu gezwungen, entsprechende Ausflüge auf eigene Faust zu unternehmen. Teilweise werden zwar Ausflüge angeboten, doch meist ist die Auswahl überschaubar und zudem werden Standardprogramme durchlaufen. Wer mehr erleben und erfahren möchte, muss sich selbst zu helfen wissen. So ist es zum Beispiel möglich, sich ein Auto zu mieten und dann in Eigenregie auf Erkundung zu gehen. Wer sich mit Reiseführern entsprechend vorbereitet und im Vorfeld einen Mietwagen für Frankreich anhand eines Preisvergleichs im Internet auswählt, kann auf diese Weise viel erleben.

Im Übrigen sind die Kosten nicht außer Acht zu lassen. Gerade bei längeren Aufenthalten kann der Cluburlaub gegenüber dem Camping deutlich kostspieliger sein.

Frankreich mit dem Wohnmobil entdecken

Das Reisen mit dem Wohnmobil verspricht eine vollkommen andere Art von Urlaub. Hier ist es letztlich so, dass man voll und ganz auf sich allein gestellt ist. Zu den großen Vorzügen zählt vor allem die Flexibilität. Es kommen deutlich mehr Urlaubsziele in Frage, zumal es auch möglich ist, Touren zu absolvieren. Dank der mobilen Unterkunft können verschiedene Reiseziele angefahren werden. Vor allem aus geographischer Sichtweise ist das Campen sehr attraktiv: Mehrere Regionen Frankreichs lassen sich während des Urlaubs intensiv bereisen.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass man im eigenen Zuhause unterwegs ist. Sofern die Ausstattung stimmt, wird es einem an Komfort nicht mangeln. Man schläft im eigenen Bett und nutzt eigene Sanitäranlagen – hierbei handelt es sich um einen Umstand, den viele Camper zu schätzen wissen.

Allerdings will ein solcher Urlaub gut vorbereitet sein. Ein Unterhaltungs- und Sportprogramm ist beim Campingurlaub nicht automatisch eingeschlossen. Sollte man Wert auf entsprechende Aktivitäten legen, gilt es umso genauer zu planen bzw. den Urlaub präzise vorzubereiten. In erster Linie bedeutet dies, Campinganlagen und Stellplätze gezielt auszuwählen.

Für das Auswählen der Campinganlagen greift man am besten auf einen aktuellen Campingführer zurück. Mit Hilfe eines Camingführers gestaltet sich die Suche vergleichsweise leicht, immerhin sieht man auf einen Blick, welche Anlagen sich in der jeweiligen Region befinden. Zugleich kann nachgelesen werden, wie die einzelnen Campinganlagen im Vergleich zu einander abschneiden bzw. was man als Camper geboten bekommt und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Vor allem die Campingführer des ADAC genießen einen guten Ruf, weil die Campinganlagen von den Testern ausführlich unter die Lupe genommen und beschrieben werden. Ein entsprechendes Buch sollte man im Wohnmobil stets an Bord haben. Denn sollte ein Campingplatz überraschenderweise ausgebucht sein, lässt sich somit schnell und unkompliziert eine Ausweichmöglichkeit finden.

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