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Reisen auf Bonaire·Die Historie I

Aus den Indianern wurden Sklaven

Als die Spanier unter Alonso de Ojeda 1499 in der Karibik kreuzten, entdeckten sie die ABC-Inseln.

Damals lebten schon Siedler auf Bonaire - Caiquetios vom Indianerstamm der Arawaks. Sie nannten die Insel "Bonay" - "niedriges Land" - , hausten sehr primitiv in Lehmhütten, hinterließen aber in einigen Höhlen bemerkenswerte Felszeichnungen.

Die Spanier nahmen die ABC-Inseln in Besitz. Und Bonaire gaben sie den Namen "Isla de los Gigantes" - "Insel der Riesen" - , denn die Arawaks waren einen Kopf größer als die Spanier.

Großen Spaß hatten die Spanier an der Inselgruppe nicht. Sie nannten sie "Islas Inutiles" - nutzlose Inseln. Von 1513 bis 1515 schleppten sie zunächst mal alle Indianer von Bonaire als Sklaven nach Spanien. Die Insel blieb zunächst menschenleer liegen. Doch 1526 wurden einige der Indianer zurückgebracht: sie sollten auf Bonaire eine Viehzucht aufbauen. Die Spanier wollten die Tierhäute nutzen.

Dabei entdeckten sie, dass es im Süden von Bonaire größere Salzlager gab - teils noch dickflüssige, teils bereits eingetrocknete Salzseen. So wurden die Tiere, nachdem man ihnen die Haut abgezogen hatte, zweckmäßigerweise zu Pökelfleisch verarbeitet, das sich lange hielt.

Den natürlichen Hafen, von dem das Fleisch dann abtransportiert wurde, sehen Sie noch heute im Washington-Nationalpark im Nordwesten der Insel. Der Hafen heißt "Slagbaai" - zu deutsch: "Schlachtbucht".

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>> Es ging um viel Salz

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