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Reisen in der Uckermark·Templin I

Ringsum eine Stadtmauer

Templin, im Südwesten des Gebiets, ist wohl die interessante Stadt der Uckermark.

Langgezogene Rinnenseen im Nordosten von Templin bilden - mit etwas Phantasie - ein nasses Kreuz, das sich für Wasserwanderungen anbietet: Templiner See, Röddelinsee, Fährsee und Lübbesee (die allesamt ebensogut zur Mecklenburger Seenplatte gehören). Die weitgehend naturbelassene Umgebung mit ihren Wäldern, Wiesen und Mooren wird noch von Störchen, Kranichen und anderen selten gewordenen Tierarten bevölkert.

Fast überall an den Seeufern kann gebadet werden, doch wer es gepflegter liebt, findet auch Freibäder. Und, ein wenig außerhalb südöstlich der Stadt, eine sehr ausgedehnte Badelandschaft mit einer Thermalsole.

Das alte, freundliche, in den letzten Jahren wunderhübsch sanierte Städtchen Templin wird in seinem altstädtischen Kern von einer fast vollständig erhaltenen, 1735 Meter langen und bis zu sieben Meter hohen mittelaterlichen Ringmauer aus Feldsteinen umgeben. Sie stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert und hat über fünfzig Türme und Wiekhäuser - das sind kleine, in das Mauerwerk eingelassene Verteidigungsbauten.

Eine charmant aufgebaute Ausstellung

Das 600 Jahre alte Berliner Tor hat eine repräsentative Fassade, eine der schönsten der norddeutschen Backsteingotik. In drei Etagen zeigt das Gemäuer heute eine charmant aufgebaute Ausstellung, "Lebensräume", die sich vor allem mit dem "Naturpark Uckermärkische Seen" (nördlich von Templin) und dem "Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin" (östlich von Templin) beschäftigt.

Prenzlauer TorDas kleinste erhaltene Stadttor, das Mühlentor, beherbergt den Volkskunstverein zur Pflege der uckermärkischen Traditionen. Hier werden Trachten aus der Region und für die Gegend typische Handarbeitstechniken gezeigt: Das Krempeln von Schafwolle, das Spinnen und Klöppeln, auch das Bildweben.

Von den drei Tortürmen blieb das Prenzlauer Tor samt Zwinger und Vorbau am besten erhalten. Es ist das jüngste Backsteintor Templins. Nach wie vor kann man seine Wehrhaftigkeit erkennen. Heute ist hier das Uckermärkische Volkskundemuseum zuhause. Das zeigt Lebensweise und Alltag der Menschen in der Umgebung: Harzen, Köhlerei und Glasherstellung, aber auch Schifffahrt, Flößerei und Fischerei.

>> Ringsum eine Stadtmauer
>> Der Heilige Georg überlebte den Brand

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