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Reisen im Taubertal·Bad Mergentheim

Der Hauptsitz des Deutschen Ordens

Weil es beide Weltkriege schadlos überstand, kann Bad Mergentheim, 22.500 Einwohner groß, ein wunderhübsches mittelalterliches bis barockes Stadtbild zeigen.

Das markanteste Gebäude am Marktplatz ist das Rathaus von 1564, aber das bedeutendste der ganzen Stadt ist das Deutschordens-Schloss am östlichen Stadtrand. Die Herren von Hohenlohe bauten sich hier im 12. Jahrhundert eine Wasserburg; das erkennt man noch an einigen Bauteilen des heutigen Schlosse. Die Hohenloher verschenkten ihre Wasserburg dann 1219 an den Deutschen Orden, der sie gewaltig ausbaute und zu seinem Hauptsitz machte. Heute sieht man hier Schlossbauten, die in der Zeit von der Romanik bis zur Renaissance entstanden. In der barocken Schlosskirche wurden einige Ordensfürsten beigesetzt.

Heute ist im Schloss das Deutschordens-Museum untergebracht, das - ein wenig kunterbunt - vieles zeigt, so vor allem die Geschichte des Deutschen Ordens, aber auch eine "Adelsheim'sche Altertumsabteilung" mit allerlei historischem Kunstwerk sowie eine Puppenstuben-Sammlung. Der schöne Schlosspark wurde im englischen Stil angelegt.

Mit der Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald

Der Stadtteil Stuppach liegt 6 km südlich vom Mergentheimer Zentrum. In der dortigen Kirche "Maria Krönung" hängt das berühmte Tafelgemälde "Stuppacher Madonna", das Matthias Grünewald von 1517 bis 1519 malte.

Im Rathaus des Stadtteils Hachtel, im Südosten der Stadt, findet man ein kleines, aber interessantes Museum. Es gilt einem Mann, der eine bedeutende Erfindung machte: Ottmar Mergenthaler. Der lebte von 1854 bis 1899 und entwickelte 1896 die Linotype, die erste brauchbare Zeilenguss-Setzmaschine. Nach seinem Prinzip arbeiteten alle Zeitungs- und Buchdruckereien, bis man heute mit Computer-Programmen auch andere Möglichkeiten erschlossen hat.

Bad Mergentheim ist seit dem 19. Jahrhundert ein bedeutendes Heilbad mit einem eleganten Kurbezirk nebst sehr schönem Kurpark. Ein Schäfer namens Franz Gehring entdeckte 1826 die heutige Wilhelmsquelle. Drei weitere Quellen wurden in den Jahren darauf erbohrt. Für die Paulsquelle musste man auf 550 Meter Tiefe bohren, bis man einen Natrium-Chlorid-Säuerling fand - nicht zum Trinken, nur zum Baden.

Sterne im Baedeker:
Die Stadt Bad Mergentheim
Das Deutschordens-Schloss
Schlosspark und Kurbezirk
Die Stuppacher Madonna

Noch mehr Infos: www.bad-mergentheim.de

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